Emily d'Angelo als Sextus (Foto: Staatsioer/Marcella Ruiz-Cruz)
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Mittlerweile lautet das Motto bei Premieren der Wiener Staatsoper nur noch: Wird es nur etwas schlimmer als bei der alten Produktion oder wird auch dieses Werk für die kommende Generation vollständig ruiniert. Im Fall von Mozarts Clemenza di Tito darf man Entwarnung ...
Staatsoper. Für Spannung sorgt in Jan Lauwers Neuinszenierung von Mozarts letzter Oper „La Clemenza di Tito“ nur das hinzugefügte Ballett. Gesanglich bleibt vieles Mittelmaß.
Von Premierenspannung war an diesem Abend keine Spur. Es ist aber auch schwer mit dieser „Clemenza di Tito“, der „Milde“ eines Kaisers, der jede Gelegenheit nutzt, auch noch d...
Klassik für Taktlose.
WarumTschaikowskys„Schwanensee“zurecht ein ewiger Hit ist: Katrin Nussmayr und analysieren das berühmte Ballett, das frühe Kritiker noch für untanzbar hielten. Zu hören in allen Podcast-Apps und auf diepresse.com/podcast....
Die Tschechische Philharmonie bewies sich im Konzerthaus als führendes europäisches Traditionsorchester.
Eine orchestrale Kür: Mendelssohns „Italienische“, Ravels G-Dur-Konzert und Strawinskys komplette „Pulcinella“-Ballettmusik – die transparent-filigranen Textur aller drei Werke verlangt von allen Instrumentengruppen brillante, vielfältig differe...
Eine Kür für eines der großen europäischen Symphonieorchester mit filigraner Musik von Mendelssohn, Ravel und Strawinsky
Wiener Konzerthaus, Februar 2026
Ein ungewöhnliches Programm als orchestrale Kür: Mendelssohns „Italienische“, Ravels G-Dur Konzert mit der für Beatrice Rana eingesprungenen Alice Sara Ott und Strawinskys komplette „Pulcinella“-Ballettmusik mit Gesang – an diesem Ort in 100 Jahren nur dreimal aufgeführt! – die transparent-filigranen Textur aller drei Werke verlangt von allen Instrumentengruppen brillante, vielfältig differenzierte Leistungen – ohne daß der notorisch satt und dunkel timbrierten Gesamtklang der Tschechischen Philharmonie zu kurz kam.
Das ließ Erinnerungen wach werden an alte Zeiten – die nicht immer gut waren…
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Sinkovicz, 17.2. Chapeau, , für einen wunderbaren Essay über Herbert von Karajan. Michael Wolffsohn hat den "Nazi-Gruselschichten" den Garaus gemacht. Kollege Wolffsohn hat von jeher genauer geforscht, länger untersucht als diverse Kollegen. Ich da...
„Wolffsohn ,entnazifiziert‘ Herbert von Karajan“, v. W. Sinkovicz, 17.2.
Chapeau, , für einen wunderbaren Essay über Herbert von Karajan. Michael Wolffsohn hat den „Nazi-Gruselschichten“ den Garaus gemacht. Kollege Wolffsohn hat von jeher genauer geforscht, länger untersucht als diverse Kollegen. Ich darf aus Goethes „Faust“ zitieren: „Uns ist ganz...
Im Gespräch. Der designierte Chefdirigent der Pariser Oper kommt mit seinem Prager Orchester ins Konzerthaus. Über das Tschechische an Mahler und die Vorteile von Baustellen.
Dieser Tage kommt auf dem Label Pentatone eine Gesamtaufnahme der (vollendeten und nummerierten) Mahler-Symphonien in den Handel, mit der Tschechischen Philharmonie unter Semy...
Der prominente Zeitgeschichtler, immer für kontroverse Analysen gut, hat die Dokumente über des Dirigenten Beziehung zum NS-System neu gesichtet und ausführlich kommentiert.
Das Buch wird insofern Staub aufwirbeln, als der prominente Autor sich kein Blatt vor den Mund nimmt, wenn es darum geht, wie schlampig viele seiner Historiker-Kollegen bis dato argumentiert haben, wenn es darum ging, zu untermauern, was „ohnehin alle wissen“: Der große Dirigenten, Wiener Staatsopern- und Salzburger Festspiel-Chef Herbert von Karajan (1908-1989) hegte starke Sympathien für das Hitler-Regime oder war gar „ein glühender Nazi“.
Neues Buch. Der prominente Zeitgeschichtler Michael Wolffsohn, immer für kontroverse Analysen gut, hat die Dokumente über des Dirigenten Beziehung zum NS-System neu gesichtet. „Genie und Gewissen“ räumt mit einigen Mythen auf.
DasBuch wird insofern Staub aufwirbeln, als der prominente Autor sich kein Blatt vor den Mund nimmt, wenn es darum geht, wi...