Kategoriearchiv: Feuilleton

Victor de Sabata

1892 - 1967 Jugend, frühe Karriere

De Sabata stammte aus Triest und absolvierte sein Musikstudium am Mailänder Konservatorium.Erste Dirigenten-Positionen bekleidete er in Turin, Bolo- gna, Brüssel, Warschau und in seiner Heimatstadt.Die erste Chefposition band den Dirigenten an Monaco.

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JOSEPH SZIGETI

1892 - 1973 Einer der großen Geiger seiner Zeit, aber - ungewöhnlich genug - auch ein Freund der zeitgenössischen Musik seiner Ära: Joseph Szigeti kämpfte an führender Stelle für die Durchsetzung von Werken Debussys und Ravels, Honeggers und Roussels, aber auch avancierterer Meister wie Milhaud und Strawinsky, Busoni, Alban Berg oder Frank Martin. ...

 

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Honegger

Arthur Honegger 1892 - 1955 Der Sohn eines schweizerischen Kaufmanns, in Le Havre zur Welt gekommen, kam früh mit Musik in Berührung. Die Mutter hatte eine schöne Alt-Stimme, im elterlichen Haus wurde musiziert. Für diese Gelegenheiten komponierte der Teenager als Autodidakt seine ersten Klaviertrios. Skizzen machte er auch für Opern und Oratorien, er träumte davon, Opernkomponist zu werden, wie er in seinen Memoiren (Ich bin Komponist) erzählt.

Ab 1909 war Honegger Zögling des Zürcher Konservatoriums. Dort machte er so rasch Fortschritte, daß die Lehrer den Eltern nahelegten, ihren Sohn Musiker werden zu lassen. Ab 1913 ließ sich Honegger in Paris nieder, studierte Violine, Dirigieren (bei d'Indy) und Komposition (unter anderem bei Widor). Für befreundete Musiker entstanden erste Werke. ...

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Artur Rodzinski

1892 - 1958

Artur Rodzinski war ein Altösterreicher, der in Split als Sohn eines polnischen Offiziers der k. k. Armee zur Welt kam. In Wien wurde Rodzinski ausgebildet. Er studierte Musik an der kaiserlichen Akademie und die Juristerei an der Universität. Zum Doktor promoviert, diente er während des Ersten Weltkriegs in der österreichischen Armee und kämpfte an der russischen Front. Verwundet, kehrte er nach Wien zurück, um bei → Franz Schalk das Kapellmeisterhandwerk zu studieren. Parallel dazu perfektionierte er sich als Pianist (bei Emil von Sauer) und absolvierte die Kompositionsklasse von Franz Schreker. Sein erstes Engagement hatte er als Kapellmeister in Lemberg, von wo aus er nach dem Krieg nach Warschau ans Opernhaus ging. Dort entschied sich sein Schicksal, als Leopo...

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Paul ABRAHAM

1892 - 1960

AUFNAHMEN

Paul Abraham (eigentlich Pál Ábrahám) hat an der Budapester Musikakademie studiert. Geboren war er in Apatin, damals Ungarn, später »jugoslawisch«, dann kroatisch. Gefühlt hat er sich freilich sein Lebtag als Ungar, irgendwann dann zwangsläufig als ungarischer Jude ...

Unterrichtet wurde Abraham zunächst von seiner früh v...

 

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Mischa Elman

1891 - 1967

Mischa Elman war eines der typischen Wunderkinder, die quasi mit der Geige in der Hand geboren wurden. Er war vier, als sein Vater, ein Dorfschullehrer, ihm konsequent Unterricht erteilte. Eine adelige Großgrundbesitzerin erfuhr von dem auffälligen Talent des kleinen Burschen. Der Vater war zwar dagegen, daß die Gräfin den kleinen Mischa adoptierte. Aber er willigte ein, ihn auf die Akademie nach Odessa zu schicken. Dort wurde Elman von Leopold Auer entdeckt, der darauf bestand, den jungen Mann in seine Klasse am St. Petersburger Konservatorium zu übernehmen.

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Charles Munch

1891 - 1968

Charles Munch (oder: Münch) stammte aus dem Elsaß und studiert zunächst einmal Geige, um eine Karriere als Orchestermusiker zu machen. Er hatte seine Ausbildung bei Carl Flesch in Berlin vervollkommnet und fungierte ab 1926 als Konzertmeister des Leipziger Gewandhausorchesters. Dort erlebte er die Ära des Chefdirigenten Bruno Walter, ehe 1932 seine eigene Dirigierkarriere begann. Ermöglicht hatte ihm das Debüt am Pult des Orchesters des Konzertveranstalters Straram die Hochzeit mit der Enkelin eines der wohlhabenden Gründer des Nestlé-Lebensmittlelkonzerns.

Während seiner folgenden Kappellmeisterstudien in Paris freundete sich Munch unter anderem mit Alfred Cortot an, der ihn zum Chedirigenten des von ihm gegründeten Orchestre de la Socieété Philharmonique machte. Munch bli...

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Hermann Scherchen

1891 - 1966

Mit zwanzig Jahren werde ich das Philharmonische Orchester leiten und Berliner Dirigent sein. Der junge Hermann Scherchen in einem Schulaufsatz

Hermann Scherchen stammte aus Berlin. Daß die Musik seine Bestimmung werden würde, war ihm offenbar als Kind schon bewußt. Doch die Bedingungen dafür waren nicht die allerbesten. Er war der S...

 

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Benjamino Gigli

1890 - 1957

Der bedeutendste Tenor im lyrischen und »Spinto«-Fach nach der Legende Enrico Caruso. Aus einer Zeit, in der ein Tenor für Verdi & Co noch unbedingt aus italien stammen mußte…Fürsten und Könige haben ihn verehrt, Diktatoren wie Hitler und Mussolini, vor allem aber: Das Publikum in Europa und in den USA, wo er der »Tenorissimo« war.Als Filmstar, aber auch im Plattenstudio machte sich Gigli die modernsten Technik-Errungenschaften zunutze, um seinen Ruhm zu mehren – und zu erhalten.

Zeittafel

1890 – geboren in Recanati in eine musikliebende Familie.

1895 singt Benjamino erstmals in der Kirche solistisch.

1906 Beginn eines regelmäßigen Gesangssstudiums, ab 1911 bei Enrico Rosati an der Accademia di Santa Cecilia, Rom.

1914 – Debüt nach Sieg beim internationalen Gesangswettbewerb in Parma als Enzo Grimaldo in »La Gioconda« in Rovigo.

1916 Debüt in Rom (»Mefistofele«) und an der Mailänder Scala

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Bohuslav Martinů

1890 - 1959 Martinů kam als Sohn eines Glöckners im ostböhmischen Polička zur Welt und erwarb sich seine ersten Musikkenntnisse im Selbststudium. Der örtliche Schneidermeister erteilte den ersten Violinunterricht. Als man Bohuslavs Talent erkannte, warb die lokale Presse um Spenden: Martinů erhielt ein Stipendium, um die Violin- und Orgelklassen des Prager Konservatoriums besuchen zu können. DER NACHLÄSSIGE STUDENT Das Prager Musikleben entpuppte sich jedoch als weitaus spannender als das Studium. Martinů war öfter auf den billigen Plätzen der Opern- und Konzerthäuser anzutreffen als beim Violine-Üben. Immerhin reichten die Kenntnisse nach seinem Abgang, den die Lehrer 1910 »wegen unverbesserlicher Nachlässigkeit« beschleunigten, für einen Posten als Geiger der Tschechischen Philharmoni...

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