Alle Beiträge von sinkothekar

Leopold Mozart

Der geplagte Vater eines Genies (1719 – 1787)

Ungehorsam, Insubordination und die Verabschiedung durch einen Fußtritt: Wir kennen die Geschichte von Wolfgang Amadé Mozart – und die Bestürzung von Vater Leopold, der sich viele Jahre um die Karriere seines Sohnes gekümmert hat.
Doch auch Leopold selbst war ein Heißsporn und in seiner Jugend vom der Salzburger Universität geflogen – wegen „schlechten Benehmens“. Er hatte sein Lehrgeld gezahlt – und wußte, reifer geworden, „sich in die Welt zu schicken“, wie Hugo von Hofmannsthal das einmal
für Seinesgleichen gefordert hat . . .

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Mathias Georg Monn

1717 - 1750 Er war einer der wenigen in Wien geborenen Komponisten, die maßgeblich zur Entwicklung der Musikgeschichte beigetragen haben. Doch starb er früh und sein Nachruhm ist rasch verhallt. Dennoch: Als Johann Stamitz, der Meister aus Mannheim, das erste Mal nach Paris aufbrach, um dort seine Symphonien und Konzerte zu präsentieren, war Monn schon tot (er starb 33jährig an einem, wie es amtlich hieß, »Lungl-Defect«) - Stamitz wurde als einer der Gründerväter der neuen, bald »klassischen« Sonaten- und Symphonienform berühmt. Doch Monn hatte bereits vor Stamitz Symphonien komponierte, viersätzige Werke, an denen Haydn und Mozart maßnehmen konnten. Pionier der Klassik In habsburgischen Landen waren Monns Werke weit verbreitet. Um sich von seinem jüngeren Bruder Johann Christoph abzusetze...

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Die erste Wiener Schule

Wiener Schule - diese Rubrik gehört dem "Vater der Moderne", Arnold Schönberg, und seinen Schülern - allen voran: Alban Berg und Anton von Webern. Vielfach ist auch von einer "Zweiten Wiener Schule" die Rede. Wenn man diese Numerierung akzeptiert - was war dann die "erste"? Mit dem Verweis auf Haydn, Mozart und Beethoven ist es nicht getan. Die dre...

 

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Georg Christoph Wagenseil

1715 - 1777

Er war einer der »Großväter« der Wiener Klassik. Und einer der frühesten Exponenten des »Klassik«-Exports aus Österreich! Die erste Hochblüte des Notendrucks in der französischen Metropole Paris kannte aus dem deutschsprachigen Raum nebst den Mannheimer Orchester-Pionieren der Familie Stamitz vor allem Werke des Wiener Hofkomponisten ...

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Christoph W. Gluck Zeittafel

Feuilleton: »Was sollen wir mit Gluck anfangen?«

SINKOPHON

1714 Geboren am 2. Juli in Erasbach (Oberpfalz) als Sohn des Forstaufsehers Alexander Gluck und seiner Frau Maria Walburga

1717 Die Familie zieht nach Reichstadt (Liberec), Nordböhmen 1722 Umzug nach Böhmisch-Kamnitz 1727 Umzug nach Eisenberg bei Komotau, Orgel-UnterrichtGluck flieht nach Prag. 1731 Immatrikulation in Prag: Studium der Logik und Mathematik 1734/35 Gluck geht nach Wien und steht vermutlich in Diensten von Fürst Lobkowltz 1737 Mailand. In der Folge Unterricht bei Giovanni Battista Sammartini Späte Dreißigerjahre Sechs Triosonaten 1741 Opern-Debüt mit Artaserse (Mailand) 1742 Demetrio, Venedig 1743 Demofoonte, Mailand; Tigrane, Cremona 1744 La Sofonisba, Mailand; Ipermestra, Venedig; Poro, Turin 1745 Ipp...

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Christoph W. Gluck

GLUCK-ZEITTAFEL

https://media.sinkothek.at/AUDIO/phongluck.mp3 SINKOPHON: »Wer war Chr. W. Gluck?« Was sollen wir denn mit Gluck anfangen? 300. Geburtstag. 1714 kam in der Oberpfalz ein Förstersohn zur Welt, der zum Hofkomponisten in Wien und zum umstrittenen Opernreformator in Paris wurde, hoch geehrt von Meistern wie Beethoven, Wagner und Strau...

 

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Iphigénie en Aulide

Christoph Willibald Gluck

AUFNAHMEN

Tragédie-opéraText: Marie-François-Louis Gand-Leblanc, Bailli du Roullet nach RacineUraufführung: 1774 Paris

PERSONEN DER HANDLUNG Agamemnon, König von Mykene und Oberbefehlshaber der Griechen (Baß) – Klytämnestra, seine Frau (Mezzosopran) – Iphigenie, beider Tochter (Sopran) – Achilles, König in Thessalien (Haute-contre) – Patroklus, sein Freund (Baß) – K...

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Glucks Alceste (1767)

AUFNAHMEN

Alceste Christoph Willibald Gluck Italienische Urfassung, Wien 1767, französische Neubearbeitung, Paris 1776 Die Erstfassung des Librettos stammt von Ranieri de’ Calzabigi. Das Werk wurde 1767 in Wien in italienischer Sprache uraufgeführt. Für die Pariser Oper erstellte Gluck eine Neufassung auf Französisch, die auch musikalisch stark verändert (und gekürzt) wurde. Die Musik Während di...

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Iphigenie in Tauris

Christoph W. Gluck

Die »tauridische« Ipigenie gilt als reifste von Chr. W. Glucks sogeannten Reformopern. Für die Zeitgenossen war das Neue, das der Komponist hier bot, unüberhör- und unübersehbar. Nachgeborene Generationen empfanden eher den Widerspruch zwischen der revolutionär-zukunftsweisenden Stellung, die etwa Richard Wagner und mit ihm viele (vor allem deutsche) Musikforscher dem Werk zubi...

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Glucks »Don Juan« Szenarium

Die Handlung der Ballettpantomime in den Worten des Choreographen Angiolini ZUM WERK

Ich habe das Ballett in drei Aufzüge eingeteilt. Der Erste stellt eine öffentliche Gasse vor. Das Haus des Kommandeurs ist auf einer Seite und des Don Juan seines auf der anderen. Die Handlung fangt mit einer Nachtmusik an, die Don Juan der Donna Elvira, seine...

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