Alle Beiträge von sinkothekar

La clemenza di Scipione

Johann Christian Bach Uraufführung: 1778, London 

INHALT Der römische Feldherr Scipio hat der nach langer Belagerung Carthago eingenommen. Unter seinen Gefangenen befindet sich die spanische Prinzessin Arsinda. Deren Verlobter unternimmt einen Befreiungsversuch, der jedoch mißlingt.Scipio verspricht den Spaniern die Freiheit, sofern sie sich Rom unterwerfen. Das Angebot wird abgelehnt. Nun s...

weiterlesen für SINKOTHEK-ABONNENTEN

 

Il re pastore

Wolfgang A. MozartLibretto: Pietro Metastasio

Uraufführung: 23. April 1775 im erzbischöflichen Palast, Salzburg

HINTERGRÜNDE

Alessandro (Alexander, König von Mazedonien, Tenor) – Aminta, Hirte, Geliebter der Elisa (Sopran) – Elisa, phönizische Nymphe (Sopran) – Tamiri, Tochter des Tyrannen Strato (Sopran) – Agenore, Edelmann aus Sidon, Geliebter der Tamiri (Tenor)

Alexander der Große und sein Vertrauter Agenor sind auf der Suche nach dem rechtmäßigen Herrscher des von Alexanders Truppen eroberten Sidon.Dieser, so sagt man, lebe unerkannt unter einfachen Bürgern. Inkognito treffen Alexander und Agenor auf den Hirten Amintas.

weiterlesen für SINKOTHEK-ABONNENTEN

 

La finta giardiniera

Wolfgang A. MozartLibretto: Pietro Metastasio

Uraufführung: 13. 1. 1775 München, Salvatortheater.

Don Anchise, Podestà (Bürgermeister) von Lagonero, verliebt in Sandrina (Tenor) – Marchesa Violante Onesti, Geliebte des Grafen Belfiore, als Gärtnerin unter dem Namen Sandrina (Sopran) – Graf Belfiore, früher der Geliebte von Violante, jetzt von Arminda (Tenor) – Arminda, vornehme Mailänderin, Nichte des Podestà, früher die Geliebte des Cavaliere Ramiro, jetzt Verlobte des Grafen Belfiore (Sopran) – Cavaliere Ramiro, Geliebter der Arminda, von ihr verlassen (Sopran) – Serpetta, Kammerzofe des Podestà (Sopran) – Roberto, Diener der Marchesa, als Gärtner unter dem Namen Nardo (Baß).

Ein feines Gespinst aus Liebesbeziehungen knüpft alle handelnden Personen aneinander. Verhinderte, ehemalige, unerfüllte Amouren, rettungslos ineinander verstrickt bereits, wenn der Vorhang sich öffnet. Vor kurzem hat der Podestà Don Anchise Sandrina und deren Cousin Nardo als Gärtner eingestellt. Nun ist er über beide Ohren in Sandrina verliebt. Doch die erwidert die Gefühle ihres Herrn nicht, erhört ihn ebensowenig wie Serpetta den Gärtner Nardo. Denn auch Serpetta ist verliebt, jedoch in Don Anchise.

weiterlesen für SINKOTHEK-ABONNENTEN

 

Johann Wenzel Tomaschek

(Václav Jan Křtitel Tomášek)

AUFNAHMEN

1774 - 1850 Tomaschek stammte aus dem böhmischen Skutsch und wurde in hohem Alter zu einer derherausragenden Gestalten des Prager Musiklebens. Aus seiner Musikschule, die er 1824 gründete, gingen unter anderem Komponisten wie Jan Hugo Voříšek oder der Musikkritiker Eduard Hanslick hervor. MUSIKALISCHER AUTODIDAKT Also jugendliches Talent erhielt er bereits früh Geigen- und Gesangunterricht und studierte dann im Minoritenkloster Iglau. Mit 16 Jahren übersiedelte Tomaschek nach Prag, wo er ein Universitätsstudium (Rechte, Medizin, Philosophie) begann, sich aber dann unter dem Eindruck einer Aufführung von Mozarts Don Giovanni ganu auf die Musik zu verlegen. Zu komponieren begann er als Autodidakt. Sein Geld verdiente er als Pianist in adeligen und...

DAS SINKOTHEK-ABONNEMENT

ZUM WEITERLESEN, BITTE ANMELDEN

Joseph Woelfl

1773 - 1812 Konkurrenz erwächst Ludwig van Beethoven in seinen frühen Wiener Jahren von einem Salzburger Pianisten, den viele als Nachfolger Mozarts preisen: In halb Europa liegt man auf den Knien vor den Klavierkünsten des zwei Jahre jüngeren Joseph Johann Baptist Woelffl. Ein sagenhafter Ruf eilt dem Salzburger Musiker voraus, der vermutlich bei Leopold Mozart studiert hat und schon als Siebenjähriger mit einem selbstkomponierten Violinkonzert Furore gemacht hat. Mittlerweile hat Woelffl sich, wie er selbst sagt, sein Clavierspielen sehr vervollkommnet. Als Komponist tritt er geradewegs in die Fußstapfen Mozarts, zumindest, was die Aufführungsorte seiner Werke anlangt. In Prag feiert man ihn. In Wien ist es Zauberflöten-Impresario Schikaneder, der Wölffl engagiert: Im November ...

DAS SINKOTHEK-ABONNEMENT

ZUM WEITERLESEN, BITTE ANMELDEN

Lucio Silla

Wolfgang A. MozartLibretto: Giovanni de Gamerra, redigiert von Metastasio

Uraufführung: 26. Dezember 1772 in Mailand, Teatro Regio Ducal.

Lucio Silla, Diktator (Tenor) – Giunia, Tochter des C. Marius, Sillas Gegner im Bürgerkrieg, Verlobte des Cecilio (Sopran) – Cecilio, Senator in Acht und Bann (Sopran) – Lucio Cinna, heimlicher Gegner Sillas (Sopran) – Celia, Schwester Sillas (Sopran) – Aufidio, Vertrauter Sillas (Tenor)

HINTERGRÜNDE

Der tyrannische Machthaber Lucio Silla hat den verbannten Senator Cecilio für tot erklären lassen, um dessen Verlobte Giunia heiraten zu können. Doch Giunia weist den Diktator, der sie mit Gewalt zur Frau nehmen will, als Mörder ihres Vaters zurück. Sie will Cecilio die Treue wahren, der aus der Verbannung heimlich zurückkehrt.

weiterlesen für SINKOTHEK-ABONNENTEN

 

Il sogno di Scipione

Scipio (Tenor) – Costanza (Sopran) – Fortuna (Sopran)

Der Feldherr Scipio liegt in tiefem Schlaf in seinem Palast. Im Traum erscheinen ihm die Göttinnen Costanza und Fortuna und befehlen ihm, sich zu einer von ihnen zu bekennen. Scipio erbittet Bedenkzeit. Man führt ihn in den Himmelstempel, wo er seine Ahnen befragt. Im Chor der Helden erheben sich die Stimmen von Publius, der die Tugend besingt und Emilio, der über die Eitelkeit des Erdendaseins philosophiert. Die Bitte Scipios, sich ihnen anschließen zu dürfen, wird verwehrt: Er müsse sich die Aufnahme in den himmlischen Kreis erst verdienen. Rat im Streit zwischen Costanza und Fortuna muß er selbst suchen. Scipio erwählt Costanza, was Fortuna in Rage bringt. Ihrem Zürnen zum Trotz kehrt der Feldherr zur Erde zurück, entschlossen, seiner erwählten Schutzgöttin treu zu bleiben.

Hintergründe

weiterlesen für SINKOTHEK-ABONNENTEN

 

Johann Wilhelm Wilms

1772 - 1847

AUFNAHMEN

Johann Wilhelm Wilms, 1772 in Witzhelden geboren, war ein Beethoven-Zeitgenosse, zu Zeiten hoch geschätzter Symphoniker. Er lebte seit 1791 in Amsterdam, galt als glänzender Pianist, Flötist und begehrter Lehrer. Zeitgenossen würdigten ihn mit hohen Worten:

„einer der geistreichsten, lebhaftesten und ausgebildetsten Künstler“

Wilms ist Komponist der Niederländischen Nationalhymne (»Wien Neerlandsch bloed«) hat überdies sieben Symphonien komponiert. Erhalten haben sich auch fünf Klavierkonzerte, einzelne Konzerte für verschiedene Soloinstrumente und viele kleinere Orchesterwerken. An Kammermusik hinterließ er je zwei Klaviertrios, Klavier- und Streichquartette, Sonaten für Violine und Flöte, außerdem Klaviermusik zu zwei und zu vier Händen. Anlaßbezogen hat ...

DAS SINKOTHEK-ABONNEMENT

ZUM WEITERLESEN, BITTE ANMELDEN

Ascanio in Alba

Festa teatrale in zwei TeilenLibretto: Giuseppe PartiniUraufführung: 17. Oktober 1771 Mailand, Teatro Regio Ducal.

Venus (Sopran) – Ascanius, ihr Sohn (Mezzosopran) – Silvia, Nymphe aus dem Geschlecht des Herkules (Sopran) – Acestes, Priester (Tenor) – Faunus, ein Hirt (Sopran)

Ascanio übernimmt von seiner Mutter Venus die Herrschergewalt über Alba, jene lieblichen Gefilde, in denen Venus einst ihre glücklichen Tage mit Aeneas verbrachte, dem Vater des Ascanio. Silvia, die Braut des Ascanio, soll Prüfungen unterzogen werden. Sie muß ihre Treue und Tugendhaftigkeit unter Beweis stellen. Um sie für ihren Sohn einzunehmen, zaubert Venus das Bild Ascanios in die Träume der Nymphe. Silvia gesteht dem Priester Acestes, den schönen Unbekannten zu lieben, der ihr erschienen sei.

weiterlesen für SINKOTHEK-ABONNENTEN