Alle Beiträge von sinkothekar
La Favorita
Alfons XI, König von Kastilien - Bariton Leonore Gusman, seine Favoritin - Mezzosopran Fernand, Novize -Tenor Balthasar, Prior - Baß Don Gaspard, Vertrauter des Königs Ines, Leonoras Freundin - Sopran
Sevilla, um 1340
ERSTER AKT Der Novize Fernand gesteht dem Prior Balthasar, das Kloster verlassen zu wollen. Er habe sich in eine unbekannte Schöne verliebt. Der Prior droht mit himmlischen Strafe...
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Die Regimentstochter
Text von Eugène Scribe nach Alphonse Royer & Gustave Vaëz (1840 Paris) ERSTER AKT Die Marquise von Berkenfield ist vor den napoleonischen Truppen geflüchtet erlebt, wie Sulpice, ein alter Haudegen, mit seinem Trupp vom Zweiten Regiment in ein Tiroler Dorf vorrückt. An seiner Seite, Marie, die als Findelkind von den Soldaten adoptiert wurde.Sulpice ist entsetzt, daß Marie sich in den Tiroler To...
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Anna Bolena
4. April 2011 Netrebko als Anna: Der Operngipfel Staatsoper. Jubel um eine Donizetti-Premiere, die den Musikfreunden ein Dreigespann großer Frauenstimmen bescherte: Neben der Königin brillierten Elina Garanca und Elisabeth Kulman. Die erste Glanzleistung des Premierenabends vom vergangenen Samstag: Direktor Meyer hat ein Stück gefunden, das in der Wiener Staatsoper noch nie gespielt wurde, aber do...
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Donizetti
Gaetano Donizetti 1797 - 1848 75 Opern hat Gaetano Donizetti komponiert. Die Gabe dieses Komponisten, mit den Mitteln der Melodie menschliche Regungen und Empfindungen, Situationen, Zustände erfahrbar zu machen, war schier grenzenlos. Sein Gespür für Dramaturgie und prägnante Zeichnung einer Stimmung treffsicher. Als Nachfolger Rossinis schuf er, s...
Schubert-Kitsch
Ein Versuch aus dem Jahr 2016 Die Legende vom Schwammerl
Unsere Zeit gibt sich ja unnachgiebig gegenüber der Verkitschung historischer Tatbestände. Zeit als, 100 Jahre nach der Uraufführung von Heinrich Bertés Operette Das Dreimäderlhaus einmal nachzufragen, wie es denn zum ungeheuren Siegeszug dieses Stücks - und der unsäglichen Verkitschung der ...
Vollendete Unvollendete
Unerhörtes hörbar gemacht
Spannend ist der Blick auf jene Werke Franz Schuberts, die auf dem Weg zum Gipfel sozusagen verloren gingen. Der Fragen sind viele: Warum hat der Komponist die Klaviersonate in C-Dur, von der Nachwelt Reliquie genannt, liegenlassen, obwohl weite Teile von drittem und viertem Satz ausgearbeitet waren? Warum brach er sein einziges Oratorium, den Lazarus, an jener Stelle ab, wo sich die Harmonik gerade am kühnsten ins Moderne weitet?
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Schubert und Goethe
Des Dichters Meinung über dieVertonung seines »Erlkönig« Von Goethe ist überliefert, daß er zunächst gar keine Freude an Franz Schuberts Vertonung seines Erlkönigs finden konnte. Schubert hatte allzu eigenmächtig die klassische Form seiner Ballade mit ihren Strophen und ihrem charakteristischen Rhythmus in eine dramatische musikalische Szene aufgel...
Schubert und die Oper
Verschmähte Liebe Schubert als Opernkomponist Daß er in jungen Jahren gestorben ist, kann nur als halbe Rechtfertigung gelten. Immerhin war der Komponist Franz Schubert schon bei den Zeitgenossen als Erneuerer der Liedkunst und Schöpfer von Kammermusik hochangesehen. Er erfreute sich auch bald als Symphoniker größter Wertschätzung. Lediglich seine Sehnsucht, einen Erfolg für die Musiktheaterbühne ...
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SCHUBERT
1797 - 1828

Kein Komponistenschicksal ist von der Nachwelt so gnadenlos zur Biedermeier-Idylle verkitscht worden wie das seine: → Die Dreimäderlhaus-Katastrophe und ihre schwer zu tilgenden Folgen.
Franz Schuberts Kindheit und Jugend ist dank den Studien des Wiener Musikwissenschaftlers Herwig Knaus hinreichend aufgearbeitet und dokumentiert. zur Buchrezension
Eine → unglückliche Liebe verband Schubert, in dem die Nachwelt vor allem den Meister der "kleinen Form" sah, mit der großen Oper.
Auch geniale Zeitgenossen hatten ihre liebe Not, die Größe Franz Schuberts anzuerkennen. So hat Johann Wolfgang von Goethe zunächst kein Hehl daraus gemacht, daß er mit Schuberts Vertonung seiner Ballade »Der Erlkönig« wenig anfangen konnte. Erst eine → Privat-Aufführung nach Schuberts Tod hat den Dichter bekehrt.
Mit seinen Liederzyklen erwies sich Schubert als Architekt großer formaler Einheiten - wenn auch oft ohne Absicht. Eine Reihe wie die »Winterreise« war zunächst, man glaubt es kaum, gar nicht als Zyklus gedacht!
Für die Zeitgenossen war auch → der Symphoniker Schubert ein quasi unbeschriebenes Blatt. Seine ersten Werke auf diesem Sektor scheinen noch den Vorbildern Haydn und Mozart nachzueifern. Daß es aus Schuberts Feder auch den gewaltigen Torso der Unvollendeten gab und die Große C-Dur-Symphonie, konnte niemand ahnen. Die letzte der vollendeten Symphonien Schuberts wurde zwar vermutlich einmal in seinem Beisein durchgespielt, doch an eine öffentliche Aufführung des bahnbrechenden Werks war nicht zu denken.
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