Alle Beiträge von sinkothekar

Leonard Bernstein

1918 - 1990 Leonard Bernstein war sicher der einzige Dirigent der Ära nach 1945, der das Epitheton genial verdiente. War er doch, wie viele bedeutende Kapellmeister früherer Generationen, auch - und vielleicht zuallererst einmal Komponist.Mit seiner West Side Story hat Berstein Musical-Geschichte geschrieben. Mit seinen groß angelegten Orchesterwer...

 

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Das Léner Quartett

Gegründet im Jahr 1918 in Budapest, wurde das – später in London beheimatete – Léner (oder Lehner-)Quartett zu einem der berühmteste Kammermusik-Ensembles der frühen Schallplatten-Geschichte. In Schallack-Zeiten nahm das Ensemble ab 1923 mehr als 200 Schellack-Platten auf, darunter von besonderer musikhistorischer Bedeutung: Die erste Gesamtaufnahme der Streichquartette Ludwig van Beethovens.

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Il Trittico III

Gianni Schicchi Letzter Teil der Einakter-Trilogie mit Der Mantel, und Schwester Angelika.

Gebete und Klagelaute im Hause des reichen Buoso. Die Verwandten stehen um das Sterbebett des wohlhabenden Familienoberhaupts. Das Wehklagen nimmt andere Farben an, als offenbar wird: Der Erbonkel hat sein gesamtes Vermögen einem Kloster vermacht. Aus der Trauergemeinde wird eine wilde Jagd...

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Il trittico II

Schwester Angelika »Suor Angelica« Zweiter Einakter des Triptychons mit Der Mantel und Gianni Schicchi.

In der Klosterkirche. Der abendliche Gottesdienst geht zu Ende. Die Nonnen plaudern auf dem Rückweg in ihre Zellen und erfreuen sich der milden Abendluft. Schwester Angelika wirkt unbeteiligt und schwermütig wie stets. Jahrelang lebt sie schon im Kloster und ihre Mitschwestern wissen nicht me...

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il trittico I

Der Mantel (Il tabarro) Erster Teil der Einakter-Trilogie mit  Schwester Angelika und Gianni Schicchi.

Georgette und ihr Mann Marcel, Eigentümer eines Schleppkahns an der Seine, sind unzufrieden mit ihrem Leben. Während in der Abendsonne die Hafenarbeiter »Maulwurf« und »Stockfisch« die Fracht an Land tragen, wird im Dialog des Ehepaar offenbar, daß die sprichwörtliche »Chemi« zwischen den beid...

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Heinz Rehfuss

1917-1988

Der Schweizer Bariton Heinz Rehfuss beaß eine der schönsten, dunkel timbrierten Baritonstimmen seiner Generation und galt Kommentatoren als maßgeblicher Interpret von Werken der Ära um 1900 – aber auch als stilistisch geschmackvoller Sänger für barockes und klassisches Repertoire.So sang er unter Ernest Ansermet in der maßstabsetzenden Einspielung von Debussys »Pelléas et Mélisande« (Decca), aber auch in Bachs »Matthäus-Passion« unter Hermann Scherchen oder in Ersteinspielungen von Passions-Werken aus der Feder von Georg Philipp Telemann (Philips).Aufnahmen von Werken Ravels und Igor Strawinskys demonstrieren seine Vielseitigkeit im jüngeren Repertoire – kristallklare Deklamation, kultivierte, fein geschliffene Technik gehörten zu Rehfuss' Markenzeichen.

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Budapester Streichquartett

1917 - 1967 Eine legedäre Kammermusik-Vereinigung, die dank etlicher herausragender Schalplattenaufnahmen Interpretationsgeschichte schrieb. Der Name des Ensembles ist irreführend und nur aus der Gründung Anno 1917 zu erklären: Da schlossen sich vier Musiker des Orchesters der Budapester Staatsoper zu einem Streichquartett zusammen, drei Ungarn und ein Holländer:

Emil Hauser Alfred Indig István Ipolyi Harry Son

In den Folgejahren wurde immer wieder umbesetzt und bald bestand das Budapester Streichquartett nur noch aus russischen Musikern. Den Namen behielt man allerdings bei, er hatte längst einen guten Klang in der Musikwelt, als die Musiker in den politisch brisanten Dreißigerjahren in die USA übersiedelten. Gründungsmitglied Harry Son wurde in Amsterdam in den Vierzigerjahren verhaft...

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Yehudi Menuhin

1916 - 1999

Den ergreifenden Eindruck keuscher Tiefe

empfing der Dirigent Bruno Walter vom Geigenspiel des jungen Yehudi Menuhin. Und Dirigentenkollege Fritz Busch ergänzte:

Die technische, geistige und musikalische Vollkommenheit seines Spiels war unvorstellbar.

Fritz Buschs Bruder Adolf wurde zu Menuhins geigerischem Ziehvater. Er betreute die violinistische Karriere des Wunderkinds aus New York und sorgte für eine musikalische Erziehung im Geiste der deutschen Musiziertradition. Menuhin, aufgewachsen in San Francisco, hatte mit dem dortigen Symphonieorchester scho als Siebenjähriger debütiert. Er war erst elf, als er nach Europa kam und zunächst von George Enescu in Paris unter seine Fittiche genommen wurde.

Debüts mit Fritz Busch Von Enescu empfing er nach eigener Aussage die w...

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»Das Dreimäderlhaus«

Die Legende vom Schwammerl Der Schubert-Kitsch

Unsere Zeit gibt sich ja unnachgiebig gegenüber der Verkitschung historischer Tatbestände. Zeit als, 100 Jahre nach der Uraufführung von Heinrich Bertés Operette Das Dreimäderlhaus einmal nachzufragen, wie es denn zum ungeheuren Siegeszug dieses Stücks - und der unsäglichen Verkitschung der Person und der Musik Franz Schuberts kommen konn...

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