Alle Beiträge von sinkothekar

The Death of Klinghoffer

1991: Weltpremiere in Brüssel. Die Aufregung ist groß: John Adams hat nach → »Nixon in China« eine zweite Oper geschrieben. Ein großer Moment für den musikalischen Minimalismus - und eine Enttäuschung für die Kenner. Es war das Renommier-Projekt des Brüsseler Intendanten Gerard Mortier. Der vieldiskutierte John Adams komponierte, Alice Goodman war - wie schon bei Nixon in China - die Librettistin,...

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Das verratene Meer

Hans Werner Henze W. H. Audens Essay »The enchafèd flood«, das Theater Racines und Corneilles, das post-wagnerische Musikdrama und die Psychoanalyse sind wesentliche Inspirationsquellen für diese im modernen Japan angesiedelte Liebestragödie.

Ein Schiffsoffizier der japanischen Handelsmarine verliebt sich in die 33-jährige, ebenso schöne wie wohlhabende Witwe Fukaso, Geschäftsführerin eines ex...

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Roberto González-Monjas

geb. 1988 Der spanische Geiger und Dirigent Roberto González-Monjas hat am Salzburger Mozarteum studiert und absolvierte dort die Geigerklasse von Igor Ozim. Weiterführende Studien in London ließen ihn nicht die Salzburger Kontakte vergessen, die er unter anderem auch als Konzertmeister der Camerata academica sammeln konnte. Zu seinen kammermusikalischen Partnern gehörten unter anderen Leonidas Kavakos, Christian Tetzlaff, das Hagen-Quartett und András Schiff.

Von seinem Konzertmeisterpult aus hat er mit dem Musikkollegium Winterthur oder als Primarius des Winterthurer Streichquartetts sowie im Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom auch immer wieder solistische Aufgaben übernommen. Chefdirigent des Kollegiums Winterthur wurde er 2021 in der Nachfolge von Thomas Zehe...

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Penderecki

IM GESPRÄCH Über „Die schwarze Maske" Die Salzburger Festspiele sind gegen Ende ihrer diesjährigen Spielzeit bereits intensiv mit den Vorbereitungen für 1986 beschäftigt und können für die nächstjährige Uraufführung der Oper „Die schwarze Maske" von Krzysztof Penderecki bereits Teile der Besetzung bekanntgeben. Unter der Leitung von Woldemar Nelsson singen unter anderen Günter Reich, Josephine Barstow, Marijana Lipovsek, Heinz Zednik, Jolantha Radek und Helmut Berger-Tuna. Die Bühnenbilder entwirft der junge Österreicher Hans Schavernoch. Sie werden in Salzburg bereits jetzt als „eindrucksvolle optische Lösung*' angekündigt. Harry Kupfer wird inszenieren, damit entsprechen die Festspiele dem besonderen Wunsch des Komponisten, der mit Kupfer bereits anläßlich der Bayreuther Festspiele übe...

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Saint François d’Assise

Franz von Assisi Olivier Messiaen Paris, 1983

L'Ange / Der Engel (Sopran) – Saint François / Der heilige Franziskus (Bariton) – Le Lépreux / Der Aussätzige (Tenor) – Frère Léon / Bruder Léon (Bariton) – Frère Massée (Tenor) – Frère Elie (Tenor) – Frère Bernard (Baß) – Frère Sylvestre (Bass) – Frère Rufin (Baß) – Chor der Brüder und der Stimme Christi. Italien im XIII. Jahrhundert Spieldauer:1. Ak...

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Hagen Quartett

(1981)

  • 1. Vl. Lukas Hagen.
  • 2. Vl. Angelika Hagen
    • Annette Bik (1981-87)
    • Rainer Schmidt
  • Br.: Veronika Hagen
  • Vc.: Clemens Hagen

1981, noch in der Zeit ihrer Studien bei Helmut Zehetmair und Wilfried Tachezi am Mozarteum gründen die Salzburger Geschwister Hagen ihr Streichquartett, wobei Angelika bald nach der Gründung ihren Platz an der zweiten Geige an Annette Bik abgibt, die für die ersten sechs Jahre den internationalen Aufstieg des Ensembles mitprägt und dann von Rainer Schmidt abgelöst wird.

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Jesu Hochzeit

Gottfried von Einem/Lotte Ingrisch Zur Ehrenrettung von Gottfried von Einems Mysterienoper beim Carinthischen Sommer 2016 Theater an der Wien 1980: Vor dem Haus singt man Litaneien, lässt Seiten des Librettos über den Naschmarkt flattern, drinnen wirft man sie zerknüllt – nebst Stinkbomben! – von der Galerie, während man mit Geschrei und Pfiffen einen Abbruch der Vorstellung zu erzwingen versucht....

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Ana de la Vega

Flötistin

Ana de la Vega ist eine der besten Bläser-Solistinnen ihrer Zeit. Geboren in Australien, hat sie in Sydney und Paris studiert. In den späten Zehnerjahren des XXI. Jahrhunderts brachte sie bemerkenswerte CD-Aufnahmen auf dem Label Pentatone heraus, die vor allem das Repertoire der Ära der Wiener Klassik durchforstet haben. So stellte sie nebst Mozarts Flötenkonzerten auch ein Werk von Joseph Mysliveček zur Diskussion, den Mozart einst als den »göttlichen Böhmen«, (Il divino boemo) bezeichnet hatte.

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Matteo Messori

  • 1976

Organist, Cembalist, Ensemble-Leiter und Professor in Bologna. Matteo Messori stammt aus Bologna. Als Cembalist, Organist, Clavichord-spieler macht er dank fantasievoller Programme in ebensolcher Ausführung Furore.Er studierte Orgel und Musiktheorie am Konservatorium seiner Heimatstadt, bevor er sich unter der Führung von Sergio Vartolo in Venedig dem Cembalo zuwandte. 1998 gewann er den ersten Preis beim Cembalo-Wettbewerb von Pesaro.Konzertauftritte führten in in alle Welt, unter anderem an die Leipziger Thomaskirche (2004) und in St. Petersburger Philharmonie (2012).

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