Im Konzert des Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks spielt Vilde Frang Béla Bartóks großes Violinkonzert. Am Pult: Ivan Fischer. Der BR überträgt in seinem Klassik-Radio live.
„Wolffsohn ,entnazifiziert‘ Herbert von Karajan“, v. W. Sinkovicz, 17.2.
Chapeau, , für einen wunderbaren Essay über Herbert von Karajan. Michael Wolffsohn hat den „Nazi-Gruselschichten“ den Garaus gemacht. Kollege Wolffsohn hat von jeher genauer geforscht, länger untersucht als diverse Kollegen. Ich darf aus Goethes „Faust“ zitieren: „Uns ist ganz...
Im Gespräch. Der designierte Chefdirigent der Pariser Oper kommt mit seinem Prager Orchester ins Konzerthaus. Über das Tschechische an Mahler und die Vorteile von Baustellen.
Dieser Tage kommt auf dem Label Pentatone eine Gesamtaufnahme der (vollendeten und nummerierten) Mahler-Symphonien in den Handel, mit der Tschechischen Philharmonie unter Semy...
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Sinkovicz, 17.2. Chapeau, , für einen wunderbaren Essay über Herbert von Karajan. Michael Wolffsohn hat den "Nazi-Gruselschichten" den Garaus gemacht. Kollege Wolffsohn hat von jeher genauer geforscht, länger untersucht als diverse Kollegen. Ich da...
Er war einer der vielseitigsten Komponisten der französischen Romantik, hätte als brillanter Pianist durch die Welt touren können, wäre er nicht des vielen Übens überdrüssig geworden und überdies viel zu jung gestorben - er durfte ja nicht einmal den Welterfolg seiner "Carmen" miterleben.
Eine Neuerscheinung bringt uns die Klaviermusik von Georges Bizet näher, einen vergessenen Schatz, von dem wir zumindest hätten ahnen können, was er alles in sich birgt, war doch niemand Geringerer als der strenge Glenn Gould Bizets Zeuge...
Ein Livemitschnitt aus München läßt hören, womit Sir Simon einst berühmt wurde: Ballettmusik von Igor Strawinsky hatte ihn einst als Zukunftshoffnung für die Klassik-Szene erscheinen lassen und den Startschuß zu seiner Weltkarriere gegeben.
Herbert von Karajans Lieblings-Baßbariton, viel beschäftigt bei den Salzburger Festspielen, starb 85-jährig.
Ein Star? Niemanden wäre es in den Sinn gekommen, den Belgier José van Dam als Star zu bezeichnen. Dazu hat sich dieser Künstler viel zu bescheiden, geradezu verschämt stets im Hintergrund gehalten. Keine „Seitenblicke“- oder „Adabei“-Geschichten, wie das damals noch hieß, keine Skandälchen, kein persönlicher Klatsch und Tratsch – und keine penetranten Werbeaktionen der seinerzeit noch allmächtig wirkenden Schallplattenkonzerne. Es gab zur Salzburger Oster- oder Sommerszeit zwar auch Van-Dam-Plakate zwischen Parfum-Flakons oder Dessous in den Auslagen. Aber nicht so viele wie von Kolleginnen des Sängers oder gar von seinen Dirigenten.
Der prominente Zeitgeschichtler, immer für kontroverse Analysen gut, hat die Dokumente über des Dirigenten Beziehung zum NS-System neu gesichtet und ausführlich kommentiert.
Das Buch wird insofern Staub aufwirbeln, als der prominente Autor sich kein Blatt vor den Mund nimmt, wenn es darum geht, wie schlampig viele seiner Historiker-Kollegen bis dato argumentiert haben, wenn es darum ging, zu untermauern, was „ohnehin alle wissen“: Der große Dirigenten, Wiener Staatsopern- und Salzburger Festspiel-Chef Herbert von Karajan (1908-1989) hegte starke Sympathien für das Hitler-Regime oder war gar „ein glühender Nazi“.
Neues Buch. Der prominente Zeitgeschichtler Michael Wolffsohn, immer für kontroverse Analysen gut, hat die Dokumente über des Dirigenten Beziehung zum NS-System neu gesichtet. „Genie und Gewissen“ räumt mit einigen Mythen auf.
DasBuch wird insofern Staub aufwirbeln, als der prominente Autor sich kein Blatt vor den Mund nimmt, wenn es darum geht, wi...