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Staatsoper: Ein Gschnasfest bei Mozarts Kaiser Titus

Emily d'Angelo als Sextus (Foto: Staatsioer/Marcella Ruiz-Cruz)

NACHHÖREN IN Ö1

Mittlerweile lautet das Motto bei Premieren der Wiener Staatsoper nur noch: Wird es nur etwas schlimmer als bei der alten Produktion oder wird auch dieses Werk für die kommende Generation vollständig ruiniert. Im Fall von Mozarts Clemenza di Tito darf man Entwarnung ...

 

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Ein Gschnasfest beim Kaiser Titus

Staatsoper. Für Spannung sorgt in Jan Lauwers Neuinszenierung von Mozarts letzter Oper „La Clemenza di Tito“ nur das hinzugefügte Ballett. Gesanglich bleibt vieles Mittelmaß. Von Premierenspannung war an diesem Abend keine Spur. Es ist aber auch schwer mit dieser „Clemenza di Tito“, der „Milde“ eines Kaisers, der jede Gelegenheit nutzt, auch noch d...

 

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Podcast-Tipp

Klassik für Taktlose. WarumTschaikowskys„Schwanensee“zurecht ein ewiger Hit ist: Katrin Nussmayr und analysieren das berühmte Ballett, das frühe Kritiker noch für untanzbar hielten. Zu hören in allen Podcast-Apps und auf diepresse.com/podcast....

 

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»Die Trojaner« mit Christa Ludwig und Jon Vickers – nur heute im MET-Stream

Der Streamingdienst der New Yorker Metropolitan Opera sendet am 7. März 2026 ab 19 Uhr (MEZ) den zweiten Teil einer Aufzeichnung der legendären Premiere von Hector Berlioz‘ »Les Troyens« – Teil II, »Die Trojaner in Karthago«, war luxuriös besetzt mit Christa Ludwig, Mignon Dunn und Jon Vickers.

»Die Trojaner« mit Christa Ludwig und Jon Vickers – nur heute im MET-Stream weiterlesen →

Musik und Meditation

Musik wird mehr und mehr zum Hintergrundgeräusch. Vom Kaufhaus bis zur Aufzugskabine oder zum früher »stillen« Örtchen. Geradezu aufmerksam verfolgen Zeitgenossen die Klänge noch, wenn sie als Klangkulisse zum Meditieren gedacht sind – vielleicht haben deshalb einige Komponisten zum Thema »Musik und Meditation« neue Stücke beigesteuert. Der dänische Rundfunk hat sie bestellt und das Uraufführungskonzert wurde mitgeschnitten und ist am 6. März online auf der Seite des Streamingdienstes abrufbar.

HIER ABRUFBAR AB 19.20 Uhr

Bychkov brillierte mit seinen Prager Musikanten

Die Tschechische Philharmonie bewies sich im Konzerthaus als führendes europäisches Traditionsorchester. Eine orchestrale Kür: Mendelssohns „Italienische“, Ravels G-Dur-Konzert und Strawinskys komplette „Pulcinella“-Ballettmusik – die transparent-filigranen Textur aller drei Werke verlangt von allen Instrumentengruppen brillante, vielfältig differe...

 

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Bychkov und seine Tschechische Philharmonie in Wien

Eine Kür für eines der großen europäischen Symphonieorchester mit filigraner Musik von Mendelssohn, Ravel und Strawinsky

Wiener Konzerthaus, Februar 2026

Ein ungewöhnliches Programm als orchestrale Kür: Mendelssohns „Italienische“, Ravels G-Dur Konzert mit der für Beatrice Rana eingesprungenen Alice Sara Ott und Strawinskys komplette „Pulcinella“-Ballettmusik mit Gesang – an diesem Ort in 100 Jahren nur dreimal aufgeführt! – die transparent-filigranen Textur aller drei Werke verlangt von allen Instrumentengruppen brillante, vielfältig differenzierte Leistungen – ohne daß der notorisch satt und dunkel timbrierten Gesamtklang der Tschechischen Philharmonie zu kurz kam.

Das ließ Erinnerungen wach werden an alte Zeiten – die nicht immer gut waren…

 

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