Schlagwortarchiv: Pausentratsch Oper

Worüber man in der Opernpause diskutieren kann

Domingos Legenden

Domingo. Oder: Die Kunst der Legendenbildung zu Lebzeiten Mehr als ein halbes Jahrhundert hat Placido Domingo das internationale Opernleben geprägt. Zweimal beglückt er seine Fans noch in Wien.

Irgendwann heißt es Abschied nehmen. Am Freitag dieser Woche wird Placido Domingo noch einmal in einer szenischen Produktion auf der Staatsopernbühne stehe...

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»Empfindlichkeiten«

Endlich nehmen die Theater ihre eigentliche Aufgabe wahr London unterzieht die Opernliteratur einem Moralcheck. In Wien ist mit der Verlesung der Chatprotokolle schon ein guter Anfang gemacht.

Londons Covent Garden Opera prüft, ob ihr Repertoire in Einklang mit den "kulturellen Empfindlichkeiten des heutigen Publikums" stehe. "Black Lives Matter" ...

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Wiens Opern-Chaos

LEITARTIKEL Hochkultur ist wichtig für das Land - wir sollten uns um sie kümmern Es wäre beispielsweise nicht ganz falsch, würden Bund und Stadt sich dazu entschließen, ihre drei hoch subventionierten Opernhäuser zu koordinieren.

Die Theatersaison beginnt. Möge sie länger dauern als ihre Vorgängerin. Auf dass Publikumsliebling Robert Meyer seine l...

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Kunst ist kein »Lebensmittel«

SALZBURGER FESTSPIEL-NÖTE Vielleicht ist Kultur doch eher eine Delikatesse Bei den Salzburger Festspielen hat man Mühe, eine Mozart-Premiere zu verkaufen, wenn nicht die Philharmoniker spielen. Und rundum?

Nun hat sich sogar im Salzkammergut das Wetter wieder ein wenig beruhigt. Heute Abend steht dem kabarettistischen Vergnügen namens "Grünbaum am...

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Konzepte? Oje!

Die sogenannte Hochkultur wird in Krisenzeiten gern unter Beschuss genommen. Kann aber leicht sein, dass wir sie doch noch einmal brauchen. Wir sägen gern an allen Ästen, auf denen noch gesungen wird Die Wogen gehen hoch, wenn eine designierte Volksopern-Direktorin darangeht, ihre Vorstellungen umzusetzen. Man kann ihr das nicht vorwerfen. Sie wurd...

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Volksopern-Tränen

In Wien ist die Aufregung groß, wenn Theaterdirektoren Ensembles auflösen. Um bewahrenswerte Traditionen sollte man sich eher sorgen. Tränen über den Hingang der Volksoper kommen zu spät Eilig hat es offenbar die künftige Führung der Volksoper. Die designierte Direktorin, Lotte de Beer, und ihr Chefdirigent, Omer Meir Wellber, waren vor ihrer Beste...

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Thielemann im Gespräch

»In Wien wird musiziert, aber wir dürfen nicht!« Christian Thielemann. Der Chefdirigent der Staatskapelle Dresden im Gespräch über die Tatsache, dass man ihn und sein Orchester aus der Semperoper ausgesperrt hat - und seine Hoffnung, zu Ostern zumindest in Salzburg spielen zu können.

Dann heißt es wieder: Thielemann macht Krach", sagt ebendieser im Gespräch: "Ich mach keinen Krach. Ich habe festgestellt, dass Orchester in Berlin, in Wien, sogar in Essen spielen, dass die Dresdner Philharmonie sogar Aufnahmen macht. Aber die Dresdner Staatskapelle darf nicht in ihr eigenes Haus!" Der Chefdirigent der Staatskapelle Dresden ist verärgert. Tatsächlich hat Intendant Peter Theiler angesichts der Pandemie untersagt, dass Proben für Richard Strauss' groß besetzte Tondichtung "Ein Heldenleben" in ...

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Oper als Museum

Worüber reden wir in der Oper: die Stücke oder die Kulissen? Die Frage, ob Opernhäuser in Wahrheit Museen seien, wird nach Ende der Krise gewiss munter weiter diskutiert werden.

Zur Diskussion über die Frage, ob große Opernhäuser Museen seien, wie Richard Strauss schon 1945 postuliert hat, oder ob sie wie die heutigen Sprechtheater stückezertrümme...

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Parallel-Gesellschaft

WIENER MUSIKGESCHICHTE Die Philharmoniker haben keinen Chef. Oder doch? Philippe Jordan leitet zum ersten Mal eines der Abonnement-Konzerte jener Musikergemeinschaft, deren Musikdirektor er seit September an der Wiener Staatsoper ist. Die Kombination beider Aufgaben galt nur manchmal als selbstverständlich.

Musikdirektor der Staatsoper ist Philipp...

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