In Zeiten, in denen es als Selbstverständlichkeit gilt, Opern nur noch in der Originalsprache aufzuführen, sollte es dank herausragender künstlerischer Leistungen von Interpreten möglich sein, auf eine deutschsprachige Version dieser skurrilsten aller Opern von Janacek hinzuweisen: Sie entstand in München, auf Deutsch, wie das damals selbstverständlich war, und vereint einige der besten Kräfte der Bayerischen Staatsoper – allen voran den großen Fritz Wunderlich und den exzellenten Charaktertenor Lorenz Fehenberger – und man kann den verwirrenden Handlungsverlauf des Stücks wie ein Hörspiel mitvollziehen.
Dokument der Russophilie
Rhapsodie für Orchester
Von Leoš JanáčekVollendet 1918, uraufgeführt 1921 in Brünn
EMPFOHLENE AUFNAHMEN
Partiturseite 1, Ausschnitt
»Taras Bulba« ist neben der »Sinfonietta« Janáčeks meistgespieltes Orchesterwerk, eine symphonische Dichtung, deren Vorgängerstück, »Musikantenkind« noch in der Nachfolge der Tondichtungen ...