Ana de la Vega ist eine der besten Bläser-Solistinnen ihrer Zeit. Geboren in Australien, hat sie in Sydney und Paris studiert. In den späten Zehnerjahren des XXI. Jahrhunderts brachte sie bemerkenswerte CD-Aufnahmen auf dem Label Pentatone heraus, die vor allem das Repertoire der Ära der Wiener Klassik durchforstet haben. So stellte sie nebst Mozarts Flötenkonzerten auch ein Werk von Joseph Mysliveček zur Diskussion, den Mozart einst als den »göttlichen Böhmen«, (Il divino boemo) bezeichnet hatte.
Natürlich hat Karl Böhm einst genörgelt, als er den jungen Mann aus Linz das erste Mal im Wiener Orchester entdeckte. Doch es sollte nicht lang dauern, da war Wolfgang Schulz, der junge Soloflötist der Philharmoniker, ganz selbstverständlich der Solist, den sich der stets Kritische »Generalmusikdirektor Österreichs« für seine Aufnahme von Mozarts Konzert für Flöte und Harfe mit → Nicanor Zabaleta auswählte.
Karlheinz Zöller war während der Sechzigerjahre der Solo-Flötist der Berliner Philharmoniker und prägte mit seinem unverwechlbaren Ton den Klang vieler früher Aufnahmen des Orchesters unter Herbert von Karajans Leitung. Mit seinem Orchester und dem prominentesten Harfenisten jener Ära, Nicanor Zabaleta, geht Zoeller ins Studio, um Mozarts Konzert für Flöte und Harfe aufzunehmen, dirigiert von Ernst Märzendorfer dessen energischer Zugriff der Aufnahme bis heute Kultstatus sichert - nach wie vor eine der erfrischendsten Klassiker-Interpretationen im Katalog.