Die Met hat geschlossen

Wiederöffnung mit »Don Carlos«

Premiere einer Neuinszenierung der fünfaktigen Original-Version als Erstaufführung an der Met für 28. Februar geplant.

Das seit Jahren von Krisen gebeutelte New Yorker Opernhaus, die Metropolitan Opera, hat derzeit geschlossen. Die Besucherzahlen sind bis zum Dezember des Vorjahres kontinuierlich gesunken. Von zuvor schon nicht gerade berauschenden 77 Prozent war die Auslastung der Vorstellungen auf weit unter 50 Prozent gesunken. Daraufhin hat die Intendanz beschlossen, den Spielbetrieb auszusetzen.

Wieder beginnen möchte man mit der Neuinszenierung von Verdis »Don Carlos« am 28. Februar. Die Premiere der Inszenierung Davic McVicars sieht Matthew Polenzani in der Titelpartie vor Sonya Yoncheva als Elisabeth von Valois und den zuletzt auch in Wien erfolgreichen Bariton Etienne Dupuis als Marquis Posa. Eric Owens gibt den König Philipp. Am Pult steht Met-Chefdirigent Yannick Nezèt-Séguin.

Die Premiere ist gleichzeitig die erste Aufführung der originalen fünfaktigen Version der Oper inklusive dem Fontainebleau-Akt, in dem sich der dramaturgische Knoten schürzt und der in der Regel wegeb der Länge der Oper gestrichen ist.

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