Die Arbeit an seiner Ersten Symphonie nahm Peter Iljitsch Tschaikowsky im März 1866 auf, kurz nachdem er nach Moskau gegangen war. Die stets angegriffene Gesundheit des Komponisten ließ ihn während der Komposition an den Rand eines Nervenzusammenbruchs geraten. Dennoch war die Komposition Mitte August abgeschl...
von Peter Iljitsch Tschaikowsky
Tschaikowskys Streichsextettt
1. Allegro con spirito
2. Adagio cantabile – Moderato – Tempo I
3. Allegretto moderato
4. Allegro vivace
Die »Erinnerung an Florenz« entstanden im Sommer 1890 auf Tschaikowskys Landsitz in Frolowskoje in der knappen Zeit von 17 Tagen! Im Februar und März desselben...
Die Kammermusik
Wie in allen Werkgattungen geht auch bei der Kammermusik ein Riß durch den Schaffenskatalog Peter Iljitsch Tschaikowskys: Er hinterließ manch fein gearbeitetes, aber oberflächliches Stück, dem wirklich gehaltvolle, hoch inspirierte Meisterwerke gegenüberstehen. Im Falle der Kammermusik darf vor allem das Streichsextett Souvenir de F...
L'Arlesienne
Schauspielmusik von Georges Bizet (1872)
Neben der Oper Carmen ist die Suite aus der Schauspielmusik zu L'Arlesienne die bekannteste Musik aus Georges Bizets Feder. Hört man die berühmte Farandole oder Carillon, käme man nicht auf die Idee, daß diese Musik ursprünglich für ein kleines Kammerorchester gedacht war.
27 Nummern hat der Ko...
Wie schwer es Johannes Brahms gefallen ist, nach Beethoven eine Symphonie zu komponieren, ist immer wieder kommentiert worden. Nicht viel anders erging es dem Komponisten allerdings mit der zentralen kammermusikalischen Form der Wiener Klassik: dem Streichquartett. Auch dieser Königsdiziplin näherte sich B...
Die Serenaden
Wie ein Satyrspiel zum schwierigen Arbeitsprozeß am zyklopischen Ersten Klavierkonzert entwarf Brahms – gerade Klavierlehrer und Chorleiter bei Hofe in Detmold – seine beiden lichten Serenaden.Auf dem Weg zur Symphonie hat sich Johannes Brahms Zeit gelassen. Die beiden Serenaden sind neben dem Ersten Klavierkonzert die ersten Orcheste...
Mitte der Siebzigerjahre waren die Wintermonate für Johannes Brahms in der Regel für Konzerttourneen reserviert. Im Sommer wurde komponiert, und zwar in idyllischer Umgebung. Die Sommermonate 1878 brachte Brahms in Pörtschach am Wörthersee zu, wo ihm, wie er selbst meinte, für sein Violinkonzert »die Melodien ihm nur so zuflog...
zum Konzert Nr. 2
Klavierkonzert Nr. 1
d-Moll op. 15
Der gewaltige Orchestersturm, mit dem das d-Moll-Konzert einsetzt, scheint Brahms als Klangvision regelrecht überfallen zu haben. Welche Form er annehmen sollte, dürfte für den Komponisten zunächst vollkommen unklar geblieben zu sein. Er skizziert mit dem musikalischen Material zunächst eine Sona...
Biographisches
Den entscheidenden Anstoß zum Ruhm des Komponisten Johannes Brahms gab ein anderer Komponist: Robert Schumann. Als er den 23 Jahre jüngeren Hanseaten entdeckte, drang er darauf, daß der all seine Scheu abzulegen hatte und seine Werke, die er, Schumann, allesamt für exzellent hielt, endlich zu publizieren. Der Brie...
Quartett op. 25
für Orchester arrangiert von Arnold Schönberg
I. Allegro
II. Intermezzo
III. Andante con moto
IV. Rondo. Alla zingarese
Die Orchesterbearbeitung von Johannes Brahms‘ Klavierquartett in g-Moll op. 25 kam 1938 unter Otto Klemperers Leitung in Los Angeles zur Uraufführung. Dieses Arrangement stellt nach der Suite in G-Dur, den Varia...