Kategoriearchiv: CDARCHIV
Die ägyptische Helena
D’Alberts »Tiefland«
Eugen d'Albert (1903)
Aufnahmeklassiker mit einigen Spitzen des jungen Wiener Opernensembles Mitte der Fünfzigerjahre – intensiv wie ein packendes Hörspiel.
- Eugen d'Albert »Tiefland« – Vorspiel Moralt – Hopf, Kmentt, Schöffler, Czerwenka
- 1. Akt Waechter, Protero, Brouwenstijn
- – »Ich muß euch sprechen, Herr« Czerwenka, Schöffler, Hopf Brouwenstijn
- 2. Akt
- – »So frag doch Martha« Rudolf Moralt – Wiener Symphoniker, Staatsopernchor(Philips 1957)
Gulda spielt Debussy
Erstaunlich reich ist die Auswahl an Aufnahmen von Werken Claude Debussys, die der wählerische Friedrich Gulda hinterlassen hat.
»La mer«
Mahlers Symphonien
Des Knaben Wunderhorn

Eine idiomatisch perfekte Aufnahme einiger von Mahlers Wunderhornliedern entstand Anfang der Sechzigerjahre mit den Wiener Symphonikern unter Felix Prohaska. Maureen Forrester und Heinz Reußfuß sangen in bemerkenswerter Prägnanz, vom Wort ausgehend und die melodischen Phrasen geschmeidig daraus entwickelnd, Orchester und Dirigent reagierten hellwach und beredt.
Eine kaum beachtete, doch grandiose Mahler-Exegese aus einer Zeit, in der die Werke des Komponisten noch lange nicht Fixbestand des Konzertrepertoires waren.
Hugo Wolfs Streichquartett
Hugo Wolf Lied-Aufnahmen
Ancerl dirigiert Foerster
Josef Bohuslav Foerster (1859 - 1951)
Josef Bohuslav Foerster war der Sohn des Komponisten Josef Foerster und lebte nach Studien am Prager Konservatorium in Hamburg, wo seine Frau als Sängerin engagiert war. Er fungierte als Kritiker und wirkte ab 1901 als Professor am Konservatorium. Es war die Zeit, als Gustav Mahler in Hamburg Opernchef war. Die beiden Musiker wurden Freunde. Wie Mahler übersiedelte Foerster bald nach Wien, wo er ab 1903 bis zum Ende der Donaumonarchie Muskkritiker und Kompositionslehrer war.