Kategoriearchiv: Rezensionen

Pfitzners »Palestrina« in Wien

Alles für das Ohr, das Falsche für das Auge Hans Pfitzners »Palestrina« kehrte musikalisch erstklassig, szenisch aber jeglichen Zaubers beraubt in die Wiener Staatsoper zurück. Das bedeutende Werk gehört auf den Spielplan, soviel stand wohl für alle Zuschauer nach der Premiere wieder fest.

Das Unangenehme zuerst: Herbert Wernicke war als Bühnen- u...

 

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Fledermaus, rundum erneuert

Dirigent Sebastian Weigle und Regisseur Robert Herzl haben an der Volksoper die »Fledermaus« neu designt. Das Ergebnis mag auf den einen oder anderen befremdlich wirken, eine faszinierende Theaterarbeit ist die Produktion zum Strauß-Jubiläum auf jeden Fall.

Die neue Volksopern-»Fledermaus« ist musikalisch und szenisch entstaubt, um viele mehr ode...

 

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Chick Corea mit Mozart

Musikalisches Opfer zur Osterzeit Chick Corea hat für das Festival »Osterklang« ein neues Stück komponiert: milde Meditationsmusik eines ehemaligen Revoluzzers. Außerdem spielte der Künstler Mozart im Musikverein. Das war ein Fehler.

Chick Corea hat anläßlich seiner Zusammenarbeit mit Friedrich Gulda die Klassiker lieben gelernt. Seit einiger Zei...

 

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»Tristan« bei den Osterfestspielen

Glühwürmchen für Wagner »Tristan und Isolde« in statischer Regie und orchestraler Schwarzweißzeichnung bei den Salzburger Osterfestspielen: Claudio Abbado macht selbst die kräftigsten Stimmen seines vokalen Luxus-Ensembles zu musikalischen Statisten.

Nach einer Berliner Voraufführung präsentierte Claudio Abbado bei den Osterfestspielen jetzt seine...

 

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Cerhas »Aphorismen«

Erfreuliches aus dem Neuland gegen die Ödnis Heinz Zednik fungierte als Geburtshelfer. Nach mehr als zehn Jahren wurde ein amüsanter Liederzyklus von Friedrich Cerha im Konzerthaus uraufgeführt.

Festivals mit Musik unserer Zeit sind immer so etwas wie ein In-Treff für ein kleines Häuflein Interessierter. Wenn Gastspiele berühmter Interpreten Glanz...

 

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Lehár an der Staatsoper

Auch wenn die Lippen schweigen, die Geigen wollen nicht flüstern Franz Lehárs »Lustige Witwe« erstmals in der Staatsoper: Was ein musikalisches Fest werden sollte, erfror in unwienerischer, erschreckend uncharmanter Theaterkälte a la mode.

Um mit dem zu beginnen, was mir den größten Schock versetzt hat: Dem Dirigenten John Eliot Gardiner ist es ge...

 

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Pfitzners »Rose«in Zürich

Hitler ißt im Liebesgarten Karotten Repertoire-Auffrischung in der Zürcher Oper: Franz Welser-Möst bricht eine Lanze für die vergessene Pfitzner-Oper »Die Rose vom Liebesgarten« - aber Regisseur David Pountney will nicht wahrhaben, was der Komponist wollte.

Mit der Wiederbelebung von halb vergessenen Opernraritäten ist das so eine Sache: Wurden si...

 

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Maazels 10. Neujahrskonzert

Inwendig voll traumhafter Musik Lorin Maazel dirigierte zum zehnten Mal das Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker - und leistete sich lediglich im Hinblick auf die Wahl der fernsehtauglichen »Werbemittel« Fehler.

Das Neujahrskonzert 1999 war ein musikalisches Ereignis. Soviel darf man unumwunden feststellen, bevor man ins Detail der Berichters...

 

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»Ernani« an der Staatsoper

So langweilig kann eine Opernpremiere auch sein Mit Verdi hatte die Staatsoper diesmal nur insofern Glück, als die Publikumsreaktion mehrheitlich freundlich ausfiel. Genauer betrachtet, war »Ernani« trotz Starbesetzung ein Reinfall.

Ein international renommierter Dirigent, beliebte Sänger und ein Regisseur, von dem man weiß, daß er nichts Provokan...

 

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»Meistersinger« in der Volksoper

Mit Wagner auf die Überholspur Die Wiener Volksoper spielt Wagners »Meistersinger« - und das ist, rundheraus gesagt, ein musikalisches wie szenisches Ereignis, bei dem man nur über Details, nicht aber über die Qualität der Ausführung streiten darf.

Wo anfangen? Man wird bemerkt haben, daß es sich hier und da im Orchestergraben gespießt hat, daß da...

 

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