Archiv der Kategorie: Werke
Anton Bruckner Symphonie Nr. 8
Erste Fassung 1884–1887Zweite Fassung 1887–1890
Man muß bekanntlich sehr berühmt sein, um karikiert zu werden. Bruckners Achte hat es geschafft: Eugen Roth goss sie als Sinnbild der großen, „schweren“, vielen unverständlichen Symphonie in Verse:
Und sieh, woran er gar nicht dachte: Man spielt heut Abend Bruckners Achte.
Das Vertrauen in die Sicherheit, die er bei der Arbeit an seiner Siebenten Symphonie gewonnen hatte, wurde allerdings im Fall der folgenden Achten, an der er unmittelbar nach Vollendung der E-Dur-Symphonie zu arbeiten begann, durch den Dirigenten Hermann Levi wieder schwer erschüttert. Siegessicher hatte Bruckner dem Maestro seine neue Partitur übersandt; verzweifelt mußte er zur Kenntnis nehmen, dass Levi die Musik schlicht und einfach nicht verstand.
Die Folge war – das letzte Mal in Bruckners Leben – ein akribischer Umarbeitungsprozess, der immerhin die erfreulichsten Folgen zeitigte.
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Bruckners Dritte
Symphonie Nr. 3 d-Moll Anton Bruckner I. Mehr langsam. Misterioso.II. Adagio. Bewegt, quasi andante.III. Scherzo. Ziemlich schnellIV. Finale. Allegro
Bei dieser Symphonie ist das »Fassungs-Problem« besonders heikel. Die Dritte existiert in drei Versionen, deren erste zu Lebzeiten des Komponisten nie erklungen ist. Schon vor der - desaströsen - Ur...
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Die Messe in f-Moll
Bruckners erster glänzender Erfolg in Wien
Eben heute sind es acht Tage, daß ich meine Messe in F Nr. 3, die schwierigste aller Messen, zum ersten Male in der Augustinerkirche aufführte. (Kostete über 300 Gulden; denn ich hatte die Kräfte des Hoftheaters.) Dem Höchsten zur Verherrlichung geschrieben, wollte ich das Werk zuerst in der Kirche auffüh...
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Bruckners Zweite
SYMPHONIE NR. 2 c-Moll
Anton Bruckner
I. Allegro. Ziemlich schnell II. Andante. Feierlich, etwas bewegt. III. Scherzo. Schnell IV. Finale. Mehr schnell
Heikle interpretatorische Balanceakte gefragt! Die Zweite ist vielleicht die am seltensten diskutierte der numerierten Brucknersschen Symphonien. Sie existiert in zwei höchst unterschiedlichen F...
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Bruckners Erste
Symphonie in c-Moll (1866)
1. Allegro 2. Adagio 3. Scherzo 4. Finale. Bewegt, feurig
Zwei Jahre nach seinem ersten symphonischen Versuch, der heute sogenannten »Studiensymphonie« in f-Moll, die 1863 als Abschlußarbeit nach den Studien bei Otto Kitzler entstanden war, machte sich Anton Bruckner an seine erste »offizielle« Symphonie. Er war bereits...
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Bruckners »Nullte«
Die Nr. 0 Anton Bruckner: Symphonie in d-Moll
...entstanden nach der »Ersten«! Die von Bruckner selbst stammende »Zählung« ist irreführend. Die letzten Arbeiten an der Partitur dieser d-Moll-Symphonie schloß der Komponist ab, als die offizielle Erste Symphonie längst vollendet war. Dennoch wollte er sie nicht gelten lassen. Erst 1924 erklang das W...
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BRUCKNER-ZEITLEISTE
DIE BRUCKNER-ZEITLEISTE 1824 geboren in Ansfelden als erstes Kind einer Familie von niederösterreichischen Bauern und Handwerken. Großvater Josef (Jahrgang 1749) und Vater Anton senior (Jahrgang 1791) waren Lehrer in Ansfelden. 1834 Anton Bruckner junior, der jeden Sonntag im Kirchenchor mitsingt, darf versuchsweise das erste Mal beim Gottesdienst ...
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Anton Bruckner
Bruckner Zeitleiste
1824 - 1896
Anton Bruckner ist vermutlich jener Meister unter den bedeutendsten Symphonikern, der zu Lebzeiten die gegensätzlichsten Urteile erfahren mußte.Von der katastrophalen Ablehnung seiner Dritten Symphonie weiß die Welt. Das Wiener Publikum, aber auch Teile des Orchesters zeigten sich damals von der ignorantesten Sei...
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Smetanas Trio
Klaviertrio g-Moll op. 15 Friedrich Smetana (1855) Friedrich Smetana, der böhmische Nationalkomponist, war als Musiker ganz dem Stil der sogenannten Neudeutschen Schule um Franz Liszt verpflichtet. Seine Orchesterwerke gehören allesamt der Gattung Symphonische Dichtung zu. Und auch seine Kammermusik ist zutiefst programmatisch konnotiert. So v...
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