Archiv der Kategorie: Rezensionen

Fausts Verdammnis

Der Triumph des ganz Bunten und des ganz Leisen "Faust Verdammnis" geriet in Bregenz bei Kupfer und Fedosejew zur "Berliozomania" Uninszenierbar. So lautete gewiß das Urteil, das am häufigsten über Hector Berlioz' bizarre Vertonung des Faust-Stoffes gefällt worden ist. Denkt man sich Musiktheater als ordnungsgemäß ablaufendes szenisches Handlungs-S...

 

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Barbara Moser

Wenn Schubert vor sich selber flieht Barbara Moser konzertierte fulminant im Schönbrunner Schloß Daß die mittlerweile 22jährige Wiener Pianistin Barbara Moser im Begriff ist, eine außerordentliche Künstlerin zu werden, hat sie wiederholt in Konzerten, jüngst auch auf einer Compact Disc mit Werken von Franz Liszt bewiesen. Anläßlich des "Klangbogens...

 

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Oper Schönbrunn

Für Mozart durchs Feuer gegangen "Don Giovanni" im Park von Schönbrunn ist auch ein Fest für Pyromanen Nichts bleibt ihm erspart. Nachdem er einen Opernabend lang nicht bei den Damen landen kann, muß sich der dieserart verhinderte Verführer Don Juan zuletzt noch im wahrsten Sinne des Worts in die Flammen stürzen und fällt brennend dem Verderben anh...

 

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Berlioziade

Ist Berlioz so fad oder tun nur alle so? Die Symphoniker absolvierten ihr letztes Wiener Konzert der Saison Es gibt Stücke, für die braucht ein Musikfreund das sogenannte Schlüsselerlebnis, eine Interpretation nämlich, die ihn davon überzeugt, daß er nicht ein langweiliges, ungeordnetes, vollkommen inspirationsloses Stück vor sich hat. Von Hector B...

 

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Über den Rhythmus

Requiem für den Rhythmus Marginalien zu einem Sommerkonzert Nicht, daß Claus Peter Flor bei seinem Auftritt anläßlich des sogenannten "Klangbogens" beim Wiener Musiksommer keinen Erfolg gehabt hätte. Im Gegenteil. Sogar die Orchestermusiker applaudierten ihm zu, nachdem Tschaikowskys Sechste zu Ende gegangen war. Sie haben offenbar gern unter der ...

 

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Zemlinsky

Sie wirken und wirken Zemlinsky-Einakter in der Volksoper Alexander von Zemlinskys Klangschwelgereien in der Volksoper, kann das gut gehen? Vor drei, vier Jahren hätte man diese Frage noch ohne viel zu überlegen verneint. Nach den jüngsten Erfahrungen, die lehrten, daß das Orchester im zweiten Wiener Haus, richtig geführt, sogar zu virtuosen Leistu...

 

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Repertoire

Triumph der Gegensätze in der Staatsoper Die "Sevilla-Gala" und die Wiederaufnahme von Cerhas "Baal" Der Zufall wollte es. Die Staatsoper konnte an zwei aufeinanderfolgenden Abenden nahezu alle Register ziehen, derer sie sich zu bedienen weiß. Gegen Ende einer entscheidenden Saison nahm die seltsame Paarung einer Gala zur höheren Ehre des vor 500 J...

 

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Ashkenazy, Kamu

Also schrie Zarathustra Orchester aus Berlin und Helsinki in Wien Vladimir Ashkenazy ist in Wien als guter Pianist, der nicht gern Zugaben gibt, bekannt. Daß er seit geraumer Zeit auch dirigiert, weiß man vor allem aus den mit Ashkenazy-Aufnahmen stets gut bestückten Plattenläden. Freilich, wer jüngst das Gastspiel des Radiosinfonieorchesters Berli...

 

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Pfingstkonzerte

Josef Schwejk kommt aus dem Krieg Chicago Symphony bestritt heuer die Salzburger Pfingstkonzerte Jetzt heißt es aufpassen. Chicago Symphony soll in den kommenden Jahren die Pfingstkonzerte in Salzburg bestreiten. Finanziell bedeutet das einen enormen Aufwand, der heuer nur mit Hilfe privater Sponsoren abgedeckt werden konnte und im kommenden Jahr d...

 

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Boris Godunow

Schwarze Symphonie "Boris Godunow", nun unter Fedosejew Das hätte ein ganz großes Ereignis werden können und wurde zumindest das Vorspiel zu einem solchen: "Boris Godunow" ist nun in der Wiener Staatsoper unter der Leitung des großen russischen Dirigenten Wladimir Fedosejew zu hören. Zwei Wermutstropfen freilich: Ruggero Raimondi, erstmals in Wien ...

 

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