Archiv der Kategorie: Rezensionen

Gastspiel

Explosive Mischung Die Symphoniker mit Georges Prtere in Athen Zuckerbrot und Peitsche lautet das Motto des kurzen Gastspiels der Wiener Symphoniker in der neuen großen Konzerthalle von Athen, Megaron. Oder anders herum: Symphonik von der vertraktesten Art (wie Bruckners Erste Symphonie) und silbrig überglänzte Klangträume in Rosa und Himmelblau ("...

 

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Brahms-Requiem

Die Hölle hat keinen Sieg Georges Pretre dirigierte das Brahms-Requiem Selig sind die Toten", verkündet der Chor im ruhig strömenden Finale des "Deutschen Requiems" von Brahms. Die Gewißheit über den Wahrheitsgehalt dieser Aussage befiel den Hörer in der jüngsten Aufführung des Werkes im Musikverein vielleicht nicht so zwingend wie in legendären St...

 

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Oper in der Bar

Ohne Rauch geht's nicht Oper in der Wiener Fledermaus-Bar Die Diskussion, ob das nun etwas mit Oper zu tun hätte, oder doch eher dem kabarettistischen Genre zuzuordnen wäre, ist müßig: Dem Ensemble des Jugendstiltheaters ist unter der Führung von Olivier Tambosi in der intimen Fledermaus-Bar in der Wiener Innenstadt zum zweitenmal ein äußerst vergn...

 

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Mara Zampieri

Der reine Wahnsinn Die Zampieri im Staatsopern-"Macbeth" Im Moment scheint die Zeit der Mißfallenskundgebungen in der Oper ausgebrochen zu sein. Vor allem im Hinblick auf die Dirigenten, die von Teilen des Stammpublikums offenbar nach recht irrationale Kriterien beurteilt werden.

Es traf jüngst den weltberühmten Christoph von Dohnányi, der die Phi...

 

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Eric Ericson

Erbauliches Fest: Bachs "Hohe Messe" im Konzerthaus Eric Ericson ist einer der berühmtesten Chorerzieher der Welt, ein Grandseigneur der kollektiven Vokalartistik. Allein die Tatsache, daß er als Gast nach Wien kommt, garantiert Begeisterung im Großen Konzerthaussaal - zumal, wenn sein Erscheinen mit einer der seltenen Aufführungen von Bachs H-Moll...

 

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Dantons Tod

Sehr gut, setzen! "Dantons Tod" in der Volksoper gelang musterschülerhaft Eine Aufführung, gegen die sich wahrlich nichts vorbringen läßt, gut gearbeitet, gut gesungen, gut gespielt. Ein gutes Stück obendrein. Wiewohl im zwanzigsten Jahrhundert entstanden, gibt man Einems "Dantons Tod" an der Volksoper jetzt so, daß er auch bei den Abonnenten diese...

 

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Solti in London

London im Solti-Fieber Der Achtzigjährige feierte - auch mit Verdi Das Programm für den großen alten Mann war staunenerregend und hätte wohl manchen jüngeren Kollegen überfordert. Eine Feier im Buckingham Palast, ein abendlicher Empfang beim Premierminister, eine ausgiebige Party der Schallplattenfirma, zwischendurch noch Proben und Aufführungen fü...

 

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Brendels Beethoven

Verschmitzter Gigant Alfred Brendels Beethoven-Zyklus begann Nicht zum ersten Mal reist Alfred Brendel mit dem Gesamtzyklus der Beethovensonaten um die Welt. Im Musikverein markierte der Künstler damit, man spürte es an der Atmosphäre im Saal, den ersten Höhepunkt der jungen Konzertsaison. Eine späte, drei frühe Sonaten hinterließen ein staunendes ...

 

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Roman Haubenstock-Ramati

Jetzt endlich haben wir "Amerika" entdeckt Der "steirische herbst" rehabilitiert Haubenstock-Ramatis Avantgarde-Gipfelwerk Nicht verzweifeln, auch darüber nicht, daß du nicht verzweifelst" das Motto über Roman Haubenstock-Ramatis Kafka-Oper "Amerika" erhielt in der Grazer Premiere anläßlich des "steirischen herbstes" einen eigenwilligen Doppelsinn....

 

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Tzimon Barto

Wahrhaft transzendent Tzimon Barto spielte beim Linzer Brucknerfest Liszt Transzendente Virtuosität" verlangt Franz Liszt widmungsgemäß von den Interpreten seiner mächtigen Etüdensammlung. Transzendenz mit doppeltem Boden. Die Anforderungen, die der Komponist an die Klavierspieler seiner Zeit stellte, übertrafen alles, was bis dahin im Hinblick auf...

 

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