Archiv der Kategorie: OperAbisZ

Tannhäuser

Eine »Tannhäuser«-Diskographie arbeitet mit Ersatzvornahmen. So wenig Richard Wagner eine - auch ihn selbst - befriedigende Endversion seines Musikdramas über den »Sängerkrieg auf der Wartburg« vorlegen konnte, so wenig wurden die Interpreten im XX. oder gar XXI. Jahrhundert den Anforderungen der beiden geläufigen Versionen (Dresden bzw. Paris) wirklich gerecht. Selbst die besten Einspielungen ode...

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Fliegender Holländer

DISKOTHEK Der fliegende Holländer

Eine vielgepriesene Gesamtaufnahme entstand 1968 unter der Leitung von Otto Klemperer in London. Wobei die Tonschönheit der Stimmen hier gewiß nicht im Vordergrund steht. Die Intensität des Gesangs aber entspricht jenem dramaturgischen Hochdruck, den Klemperer mit dem Orchester erzeugt. Das wird noch viel deutlicher in jenem Tondokument, das anläßlich von konze...

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La Traviata

Abendplakat der Uraufführung Ein Opern-Psychogramm »Traviata«, eine »vom Weg Abgeirrte« nennt sich Violetta Valéry selbst - in einem Moment, da ihr niemand widersprechen könnte: Es ist das stille Gebet einer verzweifelten jungen Frau, die sich dem Tod nahe fühlt, die fürchtet, ihren Geliebten nie wieder sehen zu können und die Gott um Verzeihung bittet. Ein intimer Akt der Selbstbespiegelung. Vio...

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Verdis »Otello«

zur Otello-Diskographie

Bühnenbild-Entwurf für die Mailänder Uraufführung (1. Akt)

Eine lange Schaffenspause hat sich Giuseppe Verdi nach seiner »Aida« gegönnt. Das Publikum sollte auch lange nicht erfahren, daß doch eine weitere Verdi-Oper in Arbeit war. Die Tatsache, daß sich Verdi zum zweiten Mal - nach »Macbeth« - einem Shakespeare-Drama zuwandte, blieb lange ein gut gehütetes Geheimnis zwis...

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Verdi Traviata

DISKOGRAPHIE Musik von Giuseppe Verdi.Libretto von Franceso Maria Piave, basierend auf dem Roman »Die Kameliendame« und dem gleichnamigen Theaterstück von Alexandre Dumas d. J.

Schon die ersten Takte des Orchestervorspiels verraten Giuseppe Verdis Absicht, hier neue Wege zu gehen: Nur Wagners Lohengrin hebt in jener Zeit vergleichbar irreal-schwebend mit vielstimmigen Violin-Klängen an, um ebenf...

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VERDI DISCO

Die Verdi-Diskographie

OBERTO

zur DISKOGRAPHIE

UN GIORNO DI REGNO

zur DISKOGRAPHIE

NABUCCO

zur DISKOGRAPHIE

I LOMBARDI

zur DISKOGRAPHIE

ERNANI

zur DISKOGRAPHIE

I DUE FOSCARI

zur DISKOGRAPHIE

GIOVANNA D'ARCO

zur DISKOGRAPHIE

ALZIRA

zur DISKOGRAPHIE

ATTILA

zur DISKOGRAPHIE

MACBETH

zur DISKOGRAPHIE

I MASNADIERI

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»Falstaff«

DISKOTHEK

Giuseppe Verdi, Mailand 1893

Das Werk Nur eine einzige Komödie hatte Giuseppe Verdi in seiner Karriere komponiert, ganz zu Beginn als Oper Nr. 2 den brillianten, aber erfolglosen »König für einen Tag« (un giorno di regno). Aber dem kongenialen Librettisten Arrigo Boito gelang es, den Komponisten nach dem grandiosen »Otello« noch einmal zu einer Shakespeare-Vertonung zu überreden. D...

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»Macbeth«

DISKOTHEK

Giuseppe Verdi, Florenz 1847

Das Werk Die Shakespeare-Oper »Macbeth« entstand während einer tiefen Lebenskrise des Komponisten. Verdi war 33 Jahre alt, als er denTod seiner Frau und der Kinder zu beklagen hatte. Als Opernkomponist hatte er noch keineswegs hohe Anerkennung gefunden. Er litt an Depressionen und fand in dem Macbeth-Drama ein Ventil, das aus seiner verzweifelten Situati...

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»Parsifal« und die Eucharistie

MEHR ÜBER »Parsifal«

Zum Gründonnerstag. Was kann die christliche Eucharistiefeier heute bedeuten? Was heißt „Erlösung dem Erlöser“? Wenn eine Inszenierung von Wagners „Bühnenweihfestspiel“ uns darüber nachdenken lässt, hat sie ihren Sinn.

Am Gründonnerstag und am Osterwochenende hat Wagners »Parsifal« Hochkonjunktur in den internationalen Operntheatern. Die „Parsifal“-Krise hat ja bereits mit einem Treuebruch der Wagner-Gemeinde begonnen. Deren Herr und Meister wollte sein „Bühnenweihfestspiel“ einem nur diesem Zweck geweihten Tempel zur Aufführung vorbehalten.

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Parsifal

MEHR ÜBER »Parsifal«

zur »Parsifal«-Diskothek

Wie Wagner zu »Parsifal« kam

Wie so oft bei Richard Wagner stimmen Historie und autobiographischer Bericht nicht überein. Wagner erzählte einst bildhaft von einem Erweckungserlebnis am milden Karfreitag des Jahres 1856, als ihm wie in einer Erleuchtung sein Parsifal-Drama vor Augen stand, das er dann in einem genialen Wurf sogleich umfassend skizzierte. Ein schöpferisches Ur-Erlebnis, das später in der Musik des berühmten Karfreitagszaubers seine künstlerische Erfüllung finden sollte.

Nichts davon sei wahr, gestand der Dichter-Komponist später seiner Cosima, die Geschichte sei »eigentlich an den Haaren herbeigezogen«. Es sei gar kein Karfreitag gewesen, »nur eine hübsche Stimmung in der Natur, von welcher ich mir sagte: So müßte es sein am Karfreitag.«

Tatsächlich ist der Parsifal, wie manch anderes Wagnersches Musikdrama, in einem Jahrzehnte umspannenden, langsamen Reifeprozeß entstanden, in dessen Spätphase erst der endgültige Text-Entwurf entstand, und ganz zuletzt die nun als Faksimile vorliegende Partiturreinschrift.

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