Archiv der Kategorie: Glossen

Waechters Wiener Operntraum

Wiens Operntraum lebt wieder auf Kommentar im Gefolge der ersten Wochen der neuen Staatsopern-Ära, die nach dem Wunsch des neuen Direktors Eberhard Waechter mit einer Spielzeit ohne Premieren begann und vor allem der Pflege des Repertoires gewidmet war. 21. September 1991 Die jüngste "Salome"-Aufführung in der Wiener Staatsoper rief mir...

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SINKOTHEK-Glossen

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Hintergründe - Kommentare - Gerüchte - Verleumdungen - Tratsch - Diskussionen Worüber Klassikfreunde und Zaungäste in der Pause gesprochen haben, sprechen und demnächst sprechen werden.Und worüber sie vielleicht sprechen sollten ...

gesammelt in 40 Jahren Musik-Journalismus...

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Warum ich ein Fossil bin

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Über den „Traumberuf“ Musikkritiker Eine Bestandsaufnahme nach 20 Jahren Berufserfahrung. Feuilleton aus dem Februar 2004 „Kritiker - das ist doch kein Traumberuf“, die Empörung in der Stimme des bekannten Pianisten höre ich noch, als ich ihm als Halbwüchsiger einst meinen Berufswunsch eingestand. An diesem Wochenende ist es jetzt genau z...

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Über den Musikkritiker

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Der Musikkrrrrritiker – die Berufsbezeichnung ist durch Georg Kreisler kabarettistisch geadelt worden zu einem Zeitpunkt, zu dem der Musikkrrrrritiker in Wahrheit nicht mehr viel zu sagen hatte. Nicht, weil sämtliche Vertreter dieser Profession, wie Kreisler mutmaßte, so uuuunmusikalisch waren und/oder sind, sondern weil sich die Aufgabenst...

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Arroganz der Intendanten

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REGIETHEATER Wer darf bestimmen, wie eine Oper zu Ende geht? Der Textdichter? Der Komponist? Oder doch eher der Regisseur? Münchens Opernintendant, der Ex-Schauspieler und –Burgtheaterdirektor Klaus (seit Amtsantritt in München: Nikolaus) Bachler, votiert, wie nicht anders zu erwarten, für die Regisseure. In einem Rechtsstreit mit den Erben...

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Vom Kritiker-Schlaf

APERÇU

Geschlossenen Auges lauschen Glauben Sie, dass ein guter Musikkritiker wach sein muß, um eine Aufführung zu beurteilen zu können? Ein Tatsachenbericht. Die ersten Minuten von Richard Strauss' letzter Oper, „Capriccio“ behandeln das Thema erschöpfend: „Mit geschlossenen Augen hört sie ergrffen“, schwärmt der Komponist Flamand von der schönen...

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Tickendes Uhrwerk

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ZU PROKOFIEFFS FÜNFTER Das Finale von Sergej Prokofieffs Fünfter sollte uns aufhorchen lassen: Da beginnt ein Uhrwerk zu ticken. Offene und versteckte Botschaften Ein Feuilleton aus dem Jahre 2015 Eben ist wieder Beethovens Neunte verklungen mit ihrem allumfassend optimistischen Brüderlichkeits-Fortissimo. Das Wort Fraternité ist seit damal...

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Pause in »Capriccio«?

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Richard Strauss' letzte Oper ist lang. Aber nicht so lang, daß man in den Einakter eine Pause einlegen müßte. Sie dürfen davon ausgehen, dass Wien demnächst den „fliegenden Holländer“ wieder mit ein bis zwei Pausen aufführt, vor allem aber, dass man bei der kommenden „Rheingold“-Premiere damit rechnen darf, während Wotans und Loges Abstieg...

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Die Eisenbahn, musikalisch

1837 wurde die erste Eisenbahnstrecke der Habsburger-Monarchie eröffnet. Der Zug fuhr von Floridsdorf (heute der X. Wiener Gemeindebezirk) nach Deutsch Wagram. Das war eine Sensation, denn man war sich bewußt, daß mit dieser Innovation ein neues Zeitalter beginnen würde. An der Kunst, vor allem auch an der Unterhaltungsmusik, die gewohnt war, aktu...

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Faust in der Musik

APERÇU

Der geschundene Klassiker Wenn die Franzosen nur erst einmal der Helena gewahr werden“, prophezeite Goethe kurz vor der Veröffentlichung des Helena-Akts aus „Faust II“, damals noch als „Zwischenspiel zu Faust“ – und die Franzosen entdeckten den ganzen „Faust“ –, dann werden sie ihn, wie der Dichter vorhersah, „auf ihre Weise deuten“. Hector...

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