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Strauss Arabella

Die nationalsozialistischen Terroraktivtäten haben Fritz Busch, Uraufführungs-Dirigent der zuvor komponierten Strauss-Opern, aus seinem Amt in Dresden vertrieben. So kam »Arabella« unter der Leitung von Strauss’ Wiener Zögling Clemens Krauss zur Uraufführung. Er hat das Werk auch später oft dirigiert - in einer von ihm selbst angeregten Fassung, in der zweiter und dritter Aufzug unmittelbar ineinander übergehen.

  1. Arabella Clemens Krauss 1. Akt
  2. Darf ich so unbescheiden sein?
  3. 2. Akt
  4. Jetzt aber fahren sie nach Hauses
  5. Der Schlüssel zu Arabellas Zimmer
  6. 3. Akt Ich komme heim vom Ball
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D’Alberts »Tiefland«

Eugen d'Albert (1903)

Aufnahmeklassiker mit einigen Spitzen des jungen Wiener Opernensembles Mitte der Fünfzigerjahre – intensiv wie ein packendes Hörspiel.

  1. Eugen d'Albert »Tiefland« – Vorspiel Moralt – Hopf, Kmentt, Schöffler, Czerwenka
  2. 1. Akt Waechter, Protero, Brouwenstijn
  3. – »Ich muß euch sprechen, Herr« Czerwenka, Schöffler, Hopf Brouwenstijn
  4. 2. Akt
  5. – »So frag doch Martha« Rudolf Moralt – Wiener Symphoniker, Staatsopernchor(Philips 1957)
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»Tiefland« unter de Billy

Livemitschnitt einer konzertanten Aufführung im Dezember 2002Toccata

HÖREN

Szene hin oder her: Eine solche Aufführung erlebt man auch in den größten Opernhäusern nicht alle Tage. Eugen d'Alberts "Tiefland" steht im Ruf, ein über Gebühr "wagnernder", ziemlich verkitschter deutscher Ableger des Verismo vom Schlage des "Bajazzo" zu sein. Die Aufführung im Konzerthaus lehrte nun: Das Werk ist eigenständig und jeden Moment effektsicher - wenn man nur daran glaubt und alles realisiert, wie es in der Partitur steht. Nun dürfte die Besetzung, die das Konzerthaus aufgeboten hat, heute schwerlich zu übertreffen sein. Schon die Konfrontation von Joha...

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Frau ohne Schatten

DISKOTHEK Die Frau ohne Schatten

Aus Wien kommen die besten Live-Mitschnitte von Aufführungen dieser Oper. Karl Böhm war der Dirigent, der das Werk international durchgesetzt hat. Er studierte es bereits Mitte der Fünfzigerjahre anläßlich der Wiedereröffnung der Staatsoper ein - woraus eine Studioproduktion (Decca) und ein Livemitschnitt (Orfeo) resultieren; allerdings mit den gewohnten Kürzung...

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Salome

zum Werk

DISKOGRAPHIE

Für dieses Werk haben Generationen von Dirigenten Interpretinnen der Titelheldin gesucht, die den Ansprüchen an sinnlich-farbenreichem, jugendlichem Gesang genügen könnten, der dieser Figur akustisch Glaubwürdigkeit vermitteln würde. Zu Lebzeiten des Komponisten gab es immerhin zwei Singschauspielerinnen, die dem Ideal nahekamen. Ljuba Welitsch und Maria Cebotari. Wobei Strauss für die Cebotari sogar Abstriche bei seiner Orchestrierung zu machen bereit war, die er allerdings nur für diese Sängerin sanktionieren wollte. Hört man den - wenn auch technisch äußerst mangelhaften - Livemitschnitt aus London, dann ahnt man, warum Strauss hier Kompromisse einzugehen bereit war: Eine solche Leuchtkraft hat kein zweiter Sopran in dieser Partie entfaltet - das läßt sich auch durch das verrauschte Klangbild des historischen Mitschnitts beurteilen, vielleicht sogar genießen...

Nach Strauss' Tod nahmen dann die heldischen Wagner-Stimmen auch von Salome Besitz. Das klang oft imposant. Dem Ideal des Komponisten dürften die schlanken, jugendlichen Stimmen freilich mehr entsprochen haben. So erklärt sich, daß Karl Böhm, ein Strauss-Adlatus, für die Videoproduktion in den Siebzigerjahren Teresa Stratas engagiert hat, die diese Partie auf der Bühne nie hätte singen können.

Strauss »Salome« Welitsch/Reiner Met 1949

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