Alle Beiträge von sinkothekar
Haydn Quartette op. 74
Streichquartett C-Dur op. 74 No. l Hob. III No. 72
l. Allegro 2. Andantino (grazioso) 3. Menuet. Allegro 4. Finale. Vivace
Streichquartett F-Dur op. 74 No. 2 Hob. III No. 73
l. Allegro spiritoso 2. Andante grazioso 3. Menuet 4. Finale. Presto
»Reiter-Quartett« g-Moll op. 74 No. 3 Hob. III No. 74
l. Allegro 2. Largoa...
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Haydns Quartette op. 71
Streichquartett B~Dur op. 71 No. l Hob. III No. 69
l. Allegro 2. Adagio 3. Menuet. Allegretto 4. Finale. Vivace
Streichquartett D-Dur op. 71 No. 2 Hob. III No. 70
l. Adagio - Allegro 2. Adagio 3. Menuet. Allegro 4. Finale. Allegretto
Streichquartett Es-Dur op. 71 No. 3 Hob. III No. 71
l. Vivace 2. Andante con ...
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Haydns Quartette op. 64
Zur Serie der sogenannten »Tost«-Quartette Streichquartett D-Dur op.64 Nr.1 Hob. III 65 /1790)
1.Allegro 2.Adagio cantabile 3. Menuetto — Trio — Menuetto 4. Finale. Vivace
Streichquartett h-Noll op. 64 Nr. 2 Hob. III 68 (1790)
1. Allegro spirituoso 2. Adagio ma non troppo 3. Menuetto 4. Finale: Presto
Streich...
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Haydns Quartette op. 55
Streichquartett A-Dur op. 55 Nr.1 Hob. III 60 ( (1787/88)
1. Allegro 2. Adagio cantabile 3. Menuetto — Trio — Menuetto 4. Finale. Vivace
Streichquartett f-Moll op.55 Nr. 2 Hob. III 61 (1787/88)
1. Andante più tosto Allegretto 2.AIIegro 3. Menuetto —Trio — Menuetto 4. Finale. Presto
Streichquartet...
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Haydns Quartette op. 54
Zur Serie der sogenannten »Tost«-Quartette Streichquartett G-Dur op.54 Nr. 1 Hob. III 58 (1787/88)
1. Allegro con brio 2.Allegretto 3. Menuetto — Trio — Menuetto 4. Finale: Presto
Streichquartett C-Dur op.54 Nr. 2 Hob. III 57 (1787/88)
1.Vivace 2. Adagio — attacca: 3. Menuetto — Trio — Menuetto 4. Adag...
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Haydns Streichquartette
Dier Erstürmung des Gipfels
Joseph Haydn war der Erfinder des Streichquartetts. Diese Aussage ist zwar nicht ganz exakt, musikhistorisch gesprochen, aber in Wahrheit stimmt sie 100-prozentig. Natürlich gab es vor Haydn bereits Musik für vier Streicher. Doch jene Gattung, die viel mehr als zwei Jahrhunderte zu einer der zentralen Formen der europäischen Musikgeschichte werden sollte, die hat Haydn im Alleingang entwickelt und dann im friedlichen Wettstreit mit Mozart auf jene einsame Höhe geführt, die es für Generationen von Komponisten immer aufs neue zu erstürmen galt.
Das Streichquartett wurde zur Königsdisziplin in der Kammermusik, Seite an Seite mit der Symphonie, deren singuläre Stellung in der Orchestermusik ebenfalls auf den Pioniertaten von Joseph Haydn beruhte - - - wer, was die Instrumentalmusik anlangt, in der sogenannten »klassischen Musik« etwas gelten wollte, mußte sich in diesen beiden Gattungen bewähren.
Frühe Divertimenti
Haydn selbst hat den Gipfel erst nach und nach gestürmt. Er begann als meisterlicher, aber getreuer Zeitgenosse der Ära des Übergangs vom Barock zur nachmals sogenannten Klassik - und er schrieb zunächst einmal Unterhaltungsmusik, »Divertimenti«.
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Haydns Konzerte
Anders als Mozart hat sich Joseph Haydn in seinem Instrumentalschaffen gestalterisch vor allem in Symphonien, Streichquartetten und Klaviertrios zukunftsweisend gezeigt. Klavier- und Violinkonzerte hat Haydn zwar komponiert, aber nur in seiner frühen Schaffensphase. Das einzige für die Entwicklung der Musikgeschichte bedeutsame Instrumentalkonzert ...
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Haydns Sonaten
Joseph Haydn gilt als Erfinder - oder jedenfalls als erster bedeutender Komponist der Gattungen Symphonie und Streichquartett. Daß er auch für die Sonate und insbesondere die Klaviersonate bahnbrechendes geleistet hat, wird meist vergessenk. Doch liegt eine imposante Reihe von Sonaten vor, entstanden von den Fünfzigerjahren des XVIII. Jahrhunderts ...
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Joseph Haydn
1732 - 1809
eine biographische Skizze
Aus Eisenstadt in die Welt. Mit diesem oder einem ähnlichen Schlagwort ließe sich die Karriere von Joseph Haydn umschreiben. Haydn ist der Stammvater der sogenannten Wiener Klassik. Das weiß die Welt. Und doch hat sie nur einen kleinen Teil des Schaffens dieses Meisters zur Kenntnis genommen.
Eisenstadt (und die im heutigen Ungarn gelegenen Besitztümer der Fürsten Esterhazy) waren für Jahrzehnte die Wirkungsstätten eines der größten Komponisten der Musikgeschichte. Daß man international von ihm überhaupt erfuhr, scheint auch manchem emsigen Haydn-Biographen wundersam. Immerhin sieht es Musikwissenschaftler Leopold Nowak als schwere Hypothek an, in diesem Winkel der Donaumonarchie, fernab vom damals schon internationalen Wiener Konzert- und Opernbetrieb als Kapellmeister engagiert gewesen zu sein.

Haydns Vorgänger, → Gregor Joseph Werner, hätte, glaubt man Nowak, eine weitaus bedeutendere Rolle in der Musikgeschichte spielen können, wäre er nicht in fürstlichen Diensten ins heutige Burgenland verbannt gewesen.