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»Maschinist Hopkins«
Szenenbild der Uraufführung
Maschinist Hopkins Max Brand (1929) Kraftvolles Beispiel einer »Zeitoper«, die dem Ungeist der Zeit zum Opfer fiel. Maschinist Hopkins ist ein legendärer Opern-Titel, doch das Werk hat kaum jemand gehört, geschweige denn gesehen. Eine konzertante Aufführung im Wiener Konzerthaus in den Achtzigerjahren war die rare Ausnahme von der Regel. Im übrigen ranken si...
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Josef Suk
1929 geboren in Prag (8. August 8) als Enkel des Komponisten Josef Suk und Urenkel von Antonín Dvorak 1940 Erster Konzert-Auftritt des Geigers 1945 Studium am Prager Konservatorium. 1951 Gründung des nach dem Großvater benannten Suk-Trios 1953 Erste Schallplattenaufnahmen für Supraphon 1956 Erste Aufnahmen des Suk-Trios (Smetana Trio in g-Moll) 1...
Karlheinz Zöller
Flötist (1928 - 2005)
Karlheinz Zöller war während der Sechzigerjahre der Solo-Flötist der Berliner Philharmoniker und prägte mit seinem unverwechlbaren Ton den Klang vieler früher Aufnahmen des Orchesters unter Herbert von Karajans Leitung. Mit seinem Orchester und dem prominentesten Harfenisten jener Ära, Nicanor Zabaleta, geht Zoeller ins Studio, um Mozarts Konzert für Flöte und Harfe aufzunehmen, dirigiert von Ernst Märzendorfer dessen energischer Zugriff der Aufnahme bis heute Kultstatus sichert - nach wie vor eine der erfrischendsten Klassiker-Interpretationen im Katalog.
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Cathy Berberian
1928 - 1983
Sie war zunächst einmal eine begnadete Schauspielerin, ausgebildet an der Columbia University, New York, die dann auch Tanz, sowie in Mailand und Paris Gesang studierte.Ihr Bühnentemperament und ihr interpretatorisches Talent sicherte vor allem Werken der musikalischen Avantgarde mediale Beachtung.Berberian war dabei, als Henri Pousseurs Votre Faust erstmals über die Bühne ging. Sie brachte John Cages Aria, und Sylvano Bussotti Voix de femme und La passion selon Sade zur Uraufführung.
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Schreker: Der singende Teufel
Franz Schreker, 1928 Ein Spätwerk von Franz Schreker, den nach anfänglichen Erfolgen das Glück verlassen hat: Die Kritiker reagieren verhalten freundlich auf die Uraufführung. Paul Stefan, der von der Berliner Premiere unter Erich Kleiber zu berichten weiß: »Die Aufführung unter Kleiber, Regie von Hörth, Bühnenbilder von Arvantinos, war unübertrefflich. Das Opernhaus Unter den Linden hat sich wied...
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Franz Bauer- Theußl
1928 - 2010
Ein wienerischer Kapellmeister und Wissender des Musiktheaters, der allein an der Volksoper 3000 Mal dirigiert hat. DIE PRESSE, 2010 Er konnte furchtbar böse dreinschauen und dabei in scheinbar mürrischem Redefluss eine so hintergründig witzige Bemerkung machen, daß eine ganze Abendgesellschaft in spontanes Gelächter ausbrechen mußte. Dann hat er fast unmerklich in sich hinein gelächelt: Diese Pose konnte mancher Wiener Musikfreund bei Franz Bauer-Theußl auch beobachten, wenn er am Dirigentenpult stand und einem Sänger gerade eine Passage besonders gut gelungen war - sonst blieb er beim „Pokerface”, denn er wußte, wie viele Asse der Komponist seinen Interpreten jeweils in die Ärmel gesteckt hatte; und er freute sich, wenn eines souverän ausgespielt wurde.
SOUVERÄN IM REPERTOI...
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Byron Janis

Eine Pianistenlegende aus den USA mit russischen Wurzeln. Geboren als Sohn russisch-jüdischer Einwanderer in der Nähe von Pittsburgh/Pennsylvania, wurde Janis von Landsleuten ausgebildet: Sein erster Lehrer stammte aus Moskau, sein größter Förderer wurde Wladimir Horowitz, der ihn nach einem Konzert unter seine Fittiche nahm, das Janis in Pittsburgh unter der Leitung des damals 14-jährigen Dirigier-Wunderkinds Lorin Maazel gab.
Zu Grundsteinen von Janis' Ruhm wurden seine Tourneen in die Sowjetunion Anfang der Sechzigerjahre, die Furore machten ...
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Ida Haendel
1928 - 2020
Ein reiches Erbean Aufnahmen(documents)
Aus Polen gebürtig, war Ida Haendel eine Meisterschülerin von Carl Flesch und George Enescu. Ihre Familie erkannte die Zeichen der Zeit früh genug: 1936 verließen die Haendels ihre polnische Heimat in Richtung Paris, um später in die Neue Welt zu fliehen: Von Kanada aus eroberte Ida Haendel buchstäblich die gesamte Musikwelt.
Selbst Jean Sibelius schwärmte von der → Interpretation seines Violinkonzerts durch die sensible Virtuosin.
Die → Live-Aufnahme des Sibelius-Konzerts unter Karel Ancerl gehört tatsächlich zu den besonderen Einspielungen dieses Stücks, vor allem im völlig unsentimental gespielten Mittelsatz eher die gern überhörten »modernen« Aspekte als die Romantik betonend: Schon das scharf geschliffene, rhythmisch...
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Strauss: Helena
Die ägyptische Helena Richard Strauss
Libretto: Hugo von Hofmannsthal
Hofmannsthals verwirrendste Operndichtung Hugo von Hofmannsthal hat nach den Sensationserfolgen mit »Elektra«, »Rosenkavalier« und »Ariadne auf Naxos« noch einmal, zum vorletzten Mal, ein Libretto für Strauss gedichtet - und sich dabei allzu sehr in den Schlingen der griechischen Mythologie verfangen.Wer auch nur den Inhalt...
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