Alle Beiträge von sinkothekar
Ein General ist zu ersetzen
Was wurde aus der Staatsoper ohne "General"? Franz Welser-Möst legte sein Amt zurück. Der laufende Spielbetrieb im Haus am Ring sichert Wien jedoch dank exquisiter Sängerbesetzungen und eines schlagkräftigen Ensembles seinen internationalen Spitzenrang. Eine Krise ist nicht in Sicht.
Über Nacht kam der Wiener Staatsoper im September ihr Generalmus...
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Philharmoniker
Eine sanfte Kurskorrektur Im Gespräch. Andreas Großbauer und Harald Krumpöck, das neue Führungs-Duo der Wiener Philharmoniker, seit Saisonbeginn im Amt, stand erstmals Rede und Antwort.
Die ersten Wochen", so geben Andreas Großbauer und Harald Krumpöck im Verein mit Vizevorstand Helmut Zehetner zu, "waren enorm anstrengend." Nicht nur weil Intendanten, Manager und Medienvertreter die neuen Herren kennenlernen wollten. Fast unmittelbar nach dem Amtsantritt der neuen Orchesterführung folgte der Paukenschlag in der Staatsoper: Franz Welser-Möst legte sein Amt als Generalmusikdirektor und sämtliche Dirigate nieder.
Das trifft die Philharmoniker insofern, als sie in ihrem Brotberuf das Orchester der Staatsoper bilden. Doch funktioniert die Zusammenarbeit mit Staatsopern-Direktor Dominique Mey...
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Lillian Fayer
NACHRUF Sie konnte sogar Musik fotografieren Die Doyenne der österreichischen Fotokunst starb mit 97. Ihr Name war Synonym für sensible Künstlerporträts. Lillian Barylli-Fayer ist in der Nacht auf den 14. Dezember friedlich entschlafen. Die notorische Phrase trifft in diesem Fall gottlob zu. Die längst legendäre Fotokünstlerin stand im 98. Lebensjahr, doch kam, wie ihre Familie versichert, der Tod völlig unerwartet. Bis zuletzt war sie hellwach und stets am Fortgang des heimischen Kulturlebens interessiert, jenes Kulturlebens, das sie über lange Jahre so aufmerksam und sensibel mit der Kamera verfolgt und dokumentiert hat. "Foto Fayer" lautet...
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Karajans Dirigentenstab
In Salzburg gibt es eine kleine Denkmalschändung zu beklagen. In Amerika rätseln Filmkritiker, was ein Schauspielstar alles wissen muss. Christoph Waltz muss zur Wahrheitsfindung nicht reden
Die Salzburger Polizei muss sich mit der Frage herumschlagen, ob der Fall eine Art von Leichenfledderei darstellt oder doch dem puren Vandalismus zuzurechnen ...
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Erin Morley
Beim Heiligen Gral der Oper Im Gespräch. Mit der amerikanischen Sopranistin Erin Morley feiert ein hoffnungsvoller Jungstar der internationalen Opernszene im Staatsopern-"Rigoletto" das Österreich-Debüt.
Es ist meine erste Aufführung an der Staatsoper, meine erste in Wien, ja, meine erste überhaupt in Österreich - ein bisschen viele Debüts in einem" sagt die junge Sängerin strahlend: Erin Morley ist die Gilda in der Neuinszenierung von Verdis "Rigoletto", die am 20. 12. Premiere hat. International ist sie längst ein Star, viel beschäftigt an der New Yorker Metropolitan Opera, jüngst Konstanze in der von Philippe Jordan dirigierten Premiere von Mozarts "Entführung aus dem Serail" in Paris (wir berichteten).
"Gut, dass ich die Partie schon öfter gesungen habe", sagt sie mit Bezug auf die G...
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Erin Morley im Gespräch: »Beim Heiligen Gral der Oper«
(»Die Presse«, 13. Dezember 2014)
Österreich-Debüt an der Wiener Staatsoper
Im Gespräch. Mit der amerikanischen Sopranistin Erin Morley feiert ein hoffnungsvoller Jungstar der internationalen Opernszene im Staatsopern-»Rigoletto« das Österreich-Debüt.

Die Fundamente bröseln
In Europa schließen Opernhäuser, Symphonieorchester werden abgeschafft, Kultur wird allseits zur Spielsache. Niemanden schert es, ob Fundamente bröseln
Bildung wäre: Im Innersten zu begreifen, dass Kultur zu den Notwendigkeiten gehört. Wer die Nerven hat, inmitten der zum Teil stürmischen Nachrichtenlage auch noch die europäische Kulturfront im Au...
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Herbert Lippert
Husarenritt und Bildertheater Im Gespräch. Der Tenor räsoniert während der Proben zu Lev Dodins Staatsopern-Neuinszenierung von Mussorgskys "Chowanschtschina" über den Musiktheaterbetrieb und sein heutiges, höchst ungewöhnliches Linzer Lied-Projekt.
Herbert Lippert gehört zu den Unermüdlichen. Im wahrsten Sinn des Wortes. Während der Vorbereitungen zu einem höchst ungewöhnlichen Liedprogramm, das heute, Mittwoch, im Linzer Brucknerhaus Premiere hat - Musik, bildende Kunst und Videoinstallationen verbinden sich darin auf innovative Weise -, plaudert der Tenor über seine aufregenden Bühnenerfahrungen der jüngsten Vergangenheit. Nicht genug damit, dass er sich mit Wagners Tannhäuser eine der heikelsten Partien des schweren Fachs erarbeitet hat. In der Phase der Vorbereitungen zur Premiere i...
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Wir sind längst angekommen
Heutzutage dirigieren sogar weltreisende Superstars längst nicht mehr nur Beethoven, Brahms oder Verdi. Strawinsky und Co. haben das Sagen. Wien ist moderner als »Wien modern« glauben macht
Diese Woche wird Wien wieder modern. Wobei die Zuschreibung noch in einem viel umfassenderen Sinn zuzutreffen scheint, als es auf den ersten Blick den Anschei...
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