Bisher unbekanntes Mozart-Werk erstmals zu hören

Entdeckung nach 250 Jahren: Musik für Flöte und Harfe, die der Komponist für eine Pariser Schülerin in deren Notenheft notiert hat.

»…eindeutig Mozarts Handschrift…«

In einer Pariser Bibliothek fand sich ein Manuskript mit Übungsstücken für Flöte und Harfe, das einige ausführliche originale Einträge W. A. Mozarts enthält und das nun der Öffentlichkeit präsentiert wurde. France musique hat die erste Einspielung der Musik gesendet und sie auf seiner Plattform online gestellt.

In einer halbstündigen Sendung spricht unter anderem der Direktor der Bibliotheque national de France über die Bedeutung des Fundes und die Untersuchungen der Handschrift, die ergeben haben, daß das Notenheft von einer Schülerin Mozarts angelegt worden sein muß, die Kompositionsstunden anläßlich des zweiten Aufenthalts des Komponisten in Paris genommen hat. Mozart hat einige Aufzeichnungen eigenhändig vogenommen.

ZUR SENDUNG

Für die Sendung wurden alle vom Komponisten selbst stammenden Abschnitte des Konvoults von Nicolas Tulliez (Harfe) und Mathilde Calderini (Flöte) erstmals aufgenommen. Die teils recht umfangreichen Fragmente sind erstmals zu hören und bleiben eine Zeitlang abrufbar.