Wie ein Dirigent auf Erfolgskurs kommt
Semyon Bychkov debütiert mit Strauss' "Elektra" an der Wiener Staatsoper. Der Dirigent im Gespräch über seine frühen Opernerfahrungen, Karajans Freundlichkeit und die Kunst des Karrieremachens.
Es war niemand Geringerer als Herbert von Karajan, der Mitte der achtziger Jahre auf Semyon Bychkov aufmerksam gemacht hat. Daß die Medien den jungen Dirigenten daraufhin gleich zum Karajan-Erben stilisierten und als Kronprinzen in der Berliner Philharmonie sahen, war übertrieben. Es hat aber der Karriere des Künstlers nicht geschadet.
Er selbst sieht die Vorgänge, die Karajans Bemerkung damals in Gang gesetzt haben, heute gar nicht so distanziert, wie man vermuten könnte: "Auf die Frage, wie sich Karajan auf meinen Werdegang ausgewirkt hat, gibt es zwei Antwo...
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