Kategoriearchiv: Glossen

Mortier und die Philharmoniker

Warum Mortier für die Philharmoniker wichtig ist KULTURPOLITIK IN SALZBURG Gerard Mortier ist nicht zuletzt dank der jüngsten Auseinandersetzung mit den Wiener Philharmonikern zu einem "Buhmann" der Nation geworden. Hat er das verdient?

Am 10. Jänner kommt es auf Einladung von Salzburgs Landeshauptmannes Katschthaler zum "Gipfelgespräch". Vertrete...

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Festspielkrieg im Winter

Die Salzburger Krise bleibt - mit und ohne Wiener Philharmoniker Seit Gerard Mortiers Amtsantritt in Salzburg kommen die vielleicht berühmtesten Festspiele der Welt nicht zur Ruhe. Selbst in der "Winterpause" toben die Schlachten.

Kein Zweifel, daß auch die jüngsten Meldungen über ein mögliches Zerwürfnis zwischen dem Festspielchef und den Wiener ...

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Strauß zu verkaufen

SOUFFLEURKASTEN Johann-Strauß-Manuskripte Handschriften des Walzerkönigs sind nicht mehr allzu häufig im "freien Verkauf" erhältlich. Das gewiß letzte große Konvolut aber steht jetzt zur Verfügung. Es handelt sich um die Arbeitspartitur der Operette "Jabuka", die vor ziemlich genau 100 Jahren uraufgeführt wurde. Zwar ist dieses Werk im Laufe der Ge...

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Bleibt Mortier?

Gerard Mortier am Scheideweg Salzburgs Festspielchef Gerard Mortier sei schwerer angeschlagen als viele meinen, verkünden "Eingeweihte". Seine Auseinandersetzung mit den Wiener Philharmonikern gilt den Unkenrufern als Symptom dafür. Sammelt Mortier Material für einen spektakulären Abgang?

Die künstlerische Bilanz des heurigen Sommers zwingt Gerard...

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kein Musiker-Nachwuchs

Musikland Österreich ohne Nachwuchs Alarm schlägt der Rektor der Wiener Musikhochschule, Michael Frischenschlager, im "Presse"-Gespräch: "Wenn wir nicht in 20 Jahren ein musikalisches Entwicklungsland sein wollen, müssen wir entscheidende Fragen klären."

Die paradoxe Situation, Leiter eines der größten, bestausgestatteten und renommiertesten musik...

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Festival-Nepp

Der Festival-Nepp geht um. Nicht nur, daß Konzerte, die jahresüber so oder ähnlich zu ganz normalen, sprich: erschwinglichen Konditionen angeboten werden, zur Sommerszeit teuer bis sündteuer verkauft werden, verleidet man den Musikfreunden auch noch mit zusätzlichen Schikanen das Hörerlebnis. Die Bilder gleichen einander: Sowohl beim Wiener Musikso...

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Moderne im Festspielghetto

Alter Festspiel-Fehler: Die Moderne im Ghetto

Sollte bei den Festspielen auch alles anders werden, zu den Konzerten des ORF-Orchesters mit Neuer Musik will nach wie vor niemand kommen.

Es ist das Dilemma der Alibi-Handlungen, mittels derer sich die Festspiel-Führung seit Jahrzehnten ein reines Gewissen verschafft. Während in den "eigentlichen" Or...

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Hat Mortier Zukunft?

Hat Mortier in Salzburg Zukunft?

Im "Jahr zwei" der Ära Mortier orten Beobachter hinter den Kulissen bereits Machtkämpfe und Intrigen. Die Salzburger Gastronomie und Hotellerie klagt, mehr oder weniger verdeckt, über das Ausbleiben der altgewohnten Festspielklientel. Die Wiener Philharmoniker gehen auf Konfrontationskurs und melden künstlerische B...

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Maazel siegt für Mortier

MEINUNG Die kindisch-peinliche Streiterei, wer nun eine Elektra-Premiere als erster angekündigt hat, ist beendet: Gerard Mortier war früher dran und läßt trotzdem Claudio Abbado die Freude, scheinbar gewonnen zu haben. Der Italiener darf im Verein mit Giorgio Strehler die Strauss-Oper bei seinen Osterfestspielen herausbringen. Mortier hat insofern...

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Rentable Umwege

»Wenigstens umwegrentabel« Festspiele kosten Geld. Trotzdem haben sämtliche Intendanten die Wirtschaftsforscher auf ihrer Seite. Die »Umwegrentabilität« bringt wieder herein, was über das Kulturbudget ausgegeben wurde. Mehr noch: Unterm Strich bleibt sogar ein Gewinn. Selbst das kleinste Spektakel scheint Gastronomen und Beherbergungsbetrieben dahe...

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