Archiv der Kategorie: Rezensionen

Lorenzo Viottis Sieg

SALZBURGER FESTSPIELE 2015 Ein Talent, vielleicht bald ein Star Young Conductors. Lorenzo Viotti (25) demonstrierte beim Dirigentenwettbewerb der Salzburger Festspiele, was wirkliche kapellmeisterische Begabung ist. Er gewann haushoch. Der den jungen Mann von seiner Studienzeit - in der Dirigentenklasse von Georg Mark am Konservatorium - kennt, wus...

 

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Elisabeth Kulman sprang ein

SALZBURGER FESTSPIELE 2015 Intim mit Liebe und Nacht, Tod und Traum Salzburg. Die Einspringerin für Elina Garanca gestaltete mit Eduard Kutrowatz einen klug programmierten Liederabend von echtem Festspielformat. Elisabeth Kulman und Eduard Kutrowatz gestalteten im sogenannten "Haus für Mozart" einen hinreißenden Liederabend, der unter anderem auch ...

 

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Guths »Fidelio«-Demontage

SALZBURGER FESTSPIELE 2015 Nur Narren träumen von Erlösung Claus Guth inszeniert »Fidelio« ohne Dialoge und gliedert den Ablauf stattdessen mit Geräuschkulissen. Unter Franz Welser-Möst singen Jonas Kaufmann und Adrianne Pieczonka heldenhaft gegen beängstigende Riesenwände an. Man kann einen Klassiker natürlich auch vorsätzlich ruinieren. Claus Gut...

 

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Bechtolfs »Figaro«

SALZBURGER FESTSPIELE Interimsintendant Sven Eric-Bechtolf hat die wunderbare Komödie beinah genau so inszeniert, wie sie in Lorenzo da Pontes Textbuch steht, und beschert den Festspielen damit die vielleicht beste Mozart-Inszenierung seit Langem. Da schau her: Sie spielen wirklich „Figaro" Wer hätte das gedacht? Nach völligen Verstümmelungen oder ...

 

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Rihms »Eroberung«

SALZBURGER FESTSPIELE 2015 Peter Konwitschny dreht Festspielen, Publikum und Komponist die lange Nase, macht aus der "Eroberung von Mexico" plattes Schülertheater. Wen scheren schon Kolonialismus und Genozid angesichts der Gewalt im Wohnzimmer? Überfall auf die Desperate Housewives Den Salzburger Festspielen gelang eine vorbildliche Aufführung von ...

 

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»Tristan« in Bayreuth, 2015

FESTSPIELE Es wird ein Liebestrank sein . . . »Tristan und Isolde«. Katharina Wagner erzählt die Geschichte mit Anspielungen auf andere als Richard Wagners Dichtungen gradlinig simpel. Christian Thielemann bringt hingegen die vertracktesten Seelenwirrnisse zum Klingen.

Es wird behauptet werden, die Urenkelin Wagners hätte dessen Werk verharmlost. ...

 

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Adès: »The Tempest«

ERSTAUFFÜHRUNG IN WIEN Schöne Bilder, schrille Weisen Staatsoper. Thomas Adés dirigierte seine raffiniert zwischen allen Stilen vermittelnde Vertonung von Shakespeares "Sturm" in luxuriöser Sängerbesetzung, pittoresk inszeniert von Robert Lepage selbst, und erntete stürmischen Jubel. Stürmische Begeisterung für eine Opernnovität im Haus am Ring. Wi...

 

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Die Stemme als Fidelio

STAATSOPER. REPERTOIRE Auf diese Weise wirkt Oper niemals altmodisch Staatsoper. Erstmals sang Nina Stemme in Wien "Fidelio" in einer gut besetzten, von Adam Fischer zündend dirigierten Reprise der renovierten Otto-Schenk-Inszenierung - in memoriam Günther Schneider-Siemssen. Die Aufführung begann mit einer Schweigeminute. Vor wenigen Tagen ist Gün...

 

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Clemencic: »Gilgamesch«

URAUFFÜHRUNG Unsterbliches in Simmering Das Sirene-Operntheater zeigt in der ehemaligen Brotfabrik René Clemencics Vertonung des ältesten Epos der Menschheit. Die schauerliche Meldung, daß unwiderbringliche Kulturgüter in Mesopotamien zerstört wurden, ist in der Flut schauerlicher Meldungen fast untergegangen. Was bedeutet schon die museale Bewahru...

 

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Petrenkos »Lulu«

BAYERISCHE STAATSOPER Kirill Petrenkos Zwölftonluxus München. Die Bayerische Staatsoper startet einen Neuversuch mit Alban Bergs "Lulu" in Friedrich Cerhas dreiaktiger Version: Musikalisch fulminant, szenisch völlig untauglich. Alban Berg hat seine Oper "Lulu" - wenn auch sehr frei - nach Schönbergs Zwölftonmethode komponiert. Das führt Musikfreund...

 

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