Persönliche Chronik. Ein halbes Salzburger Jahrhundert an Höhenflügen und kulturpolitischen Katastrophen. Mangelndes „Wohlverhalten“ wurde aber bisher keinem Intendanten zum Verhängnis.
Es ist ja nicht so, dass man über die Salzburger Kulturpolitik das erste Mal die Hände über dem Kopf zusammenschlagen muss. Aber die aktuellen Vorgänge übertreffen vieles, was man bisher erlebt hat.
Persönliche Chronik. Man hat ja viel erlebt an Höhenflügen und kulturpolitischen Katastrophen in Salzburg. Mangelndes „Wohlverhalten“ wurde aber bisher keinem Intendanten zum Verhängnis.
Es ist ja nicht das erste Mal, dass man über die Salzburger Kulturpolitik die Hände über dem Kopf zusammenschlagen muss. Aber die aktuellen Vorgänge übertreffen vi...
Emily d'Angelo als Sextus (Foto: Staatsioer/Marcella Ruiz-Cruz)
NACHHÖREN IN Ö1
Mittlerweile lautet das Motto bei Premieren der Wiener Staatsoper nur noch: Wird es nur etwas schlimmer als bei der alten Produktion oder wird auch dieses Werk für die kommende Generation vollständig ruiniert. Im Fall von Mozarts Clemenza di Tito darf man Entwarnung ...
Staatsoper. Für Spannung sorgt in Jan Lauwers Neuinszenierung von Mozarts letzter Oper „La Clemenza di Tito“ nur das hinzugefügte Ballett. Gesanglich bleibt vieles Mittelmaß.
Von Premierenspannung war an diesem Abend keine Spur. Es ist aber auch schwer mit dieser „Clemenza di Tito“, der „Milde“ eines Kaisers, der jede Gelegenheit nutzt, auch noch d...
Klassik für Taktlose.
WarumTschaikowskys„Schwanensee“zurecht ein ewiger Hit ist: Katrin Nussmayr und analysieren das berühmte Ballett, das frühe Kritiker noch für untanzbar hielten. Zu hören in allen Podcast-Apps und auf diepresse.com/podcast....
Die Tschechische Philharmonie bewies sich im Konzerthaus als führendes europäisches Traditionsorchester.
Eine orchestrale Kür: Mendelssohns „Italienische“, Ravels G-Dur-Konzert und Strawinskys komplette „Pulcinella“-Ballettmusik – die transparent-filigranen Textur aller drei Werke verlangt von allen Instrumentengruppen brillante, vielfältig differe...
Eine Kür für eines der großen europäischen Symphonieorchester mit filigraner Musik von Mendelssohn, Ravel und Strawinsky
Wiener Konzerthaus, Februar 2026
Ein ungewöhnliches Programm als orchestrale Kür: Mendelssohns „Italienische“, Ravels G-Dur Konzert mit der für Beatrice Rana eingesprungenen Alice Sara Ott und Strawinskys komplette „Pulcinella“-Ballettmusik mit Gesang – an diesem Ort in 100 Jahren nur dreimal aufgeführt! – die transparent-filigranen Textur aller drei Werke verlangt von allen Instrumentengruppen brillante, vielfältig differenzierte Leistungen – ohne daß der notorisch satt und dunkel timbrierten Gesamtklang der Tschechischen Philharmonie zu kurz kam.
Das ließ Erinnerungen wach werden an alte Zeiten – die nicht immer gut waren…
Leserbriefe bitte an: Die Presse, Hainburger Straße 33, A-1030 Wien oder an leserbriefe@diepresse.com
Sinkovicz, 17.2. Chapeau, , für einen wunderbaren Essay über Herbert von Karajan. Michael Wolffsohn hat den "Nazi-Gruselschichten" den Garaus gemacht. Kollege Wolffsohn hat von jeher genauer geforscht, länger untersucht als diverse Kollegen. Ich da...
„Wolffsohn ,entnazifiziert‘ Herbert von Karajan“, v. W. Sinkovicz, 17.2.
Chapeau, , für einen wunderbaren Essay über Herbert von Karajan. Michael Wolffsohn hat den „Nazi-Gruselschichten“ den Garaus gemacht. Kollege Wolffsohn hat von jeher genauer geforscht, länger untersucht als diverse Kollegen. Ich darf aus Goethes „Faust“ zitieren: „Uns ist ganz...
Im Gespräch. Der designierte Chefdirigent der Pariser Oper kommt mit seinem Prager Orchester ins Konzerthaus. Über das Tschechische an Mahler und die Vorteile von Baustellen.
Dieser Tage kommt auf dem Label Pentatone eine Gesamtaufnahme der (vollendeten und nummerierten) Mahler-Symphonien in den Handel, mit der Tschechischen Philharmonie unter Semy...