Eine idiomatisch perfekte Aufnahme einiger von Mahlers Wunderhornliedern entstand Anfang der Sechzigerjahre mit den Wiener Symphonikern unter Felix Prohaska. Maureen Forrester und Heinz Reußfuß sangen in bemerkenswerter Prägnanz, vom Wort ausgehend und die melodischen Phrasen geschmeidig daraus entwickelnd, Orchester und Dirigent reagierten hellwach und beredt.
Eine kaum beachtete, doch grandiose Mahler-Exegese aus einer Zeit, in der die Werke des Komponisten noch lange nicht Fixbestand des Konzertrepertoires waren.