sinkocharts. DIE AUFREGENDSTEN AUFNAHMEN VON BEETHOVENS »NAPOLEON«-SYMPHONIE. GLEICH HÖREN…

Beethovens Eroica darf man mit einigem Recht als die erste wirklich große Symphonie der Musikgeschichte nennen - ab diesem Moment, so hat es der Wiener Kulturphilosoph Hans Weigel einmal formuliert, durfte kein Komponist mehr eine Symphonie Nummer soundsoviel schreiben, sondern es mußte jede Symphonie eine ganz bestimmte Symphonie sein.

In der Sinkothek finden sich zwei herausragende Aufnahmen dieses Werks, die aus unterschiedlichen, ja einander entgegengesetzten Position die formalen und inhaltlichen Dimensionen des Werks ausloten: Aus der "Romantischen Perspektive" Wilhelm Furtwängler, dessen Interpretation von bewegendem Zuschnitt ist, aus der "modernen" Hermann Scherchen, der ein neues Zeitalter einläutete: Brisanter hat dieses ja durch und durch politische Musik wahrscheinlich nie geklungen. Die beiden Versionen setzen Wegmarken - wer sie gehört hat, wird, dessen Ansprüche an Dirigenten bleiben künftig hoch...
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