Strauss: Danae (1944)

Die Liebe der Danae

Letzter Versuch einer mythologischen Oper - auf einen untauglichen Text von Joseph Gregor.    (1939/1944).

Krassimira Stoyanova als Danae in Salzburg

Richard Strauss‘ vorletzte Oper bleibt ein Sorgenkind. Zwei Wiederbelebungsversuch der Salzburger Festspiele hatben das bewiesen.

Richard Strauss' vorletzte Oper, »Die Liebe der Danae« spielt in der Salzburger Festspielgeschichte eine besondere Rolle. Die »öffentliche Generalprobe«, die 1944 dem »totalen Krieg« zum Trotz stattfinden durfte, hat Strauss noch erlebt. Die eigentliche Uraufführung, 1952, nicht mehr.

Von Clemens Krauss, der die Generalprobe unter Strauss' Augen und Ohren einstudiert hatte, wurde das Werk aus der Taufe gehoben, der Livemitschnitt der Uraufführung blieb bis heute interpretatorisch die einzige wirklich hochkarätige Aufnahme. Die Oper ist ein Stiefkind des Repertoires geblieben.

Es war freilich nur billig, dass das Festival schon zum 50. Jahrestag der Uraufführung ein Revival wagte; und nun, noch einmal 14 Jahre später, einen weiteren Versuch mit der »Danae« startet. Beide Versuche scheiterten, doch stehen nun immerhin technisch exzellente Ton- und Videoaufnahmen des Werks zur Verfügung.

Heikle Herausforderung

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